Sie ist Tradition, und sie wird es bleiben: die Winterwanderung, die die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Klötze jedes Jahr im Januar mit ihren Familienangehörigen und Förderern unternehmen. Bei bestem Wanderwetter legten die Frauen, Männer und Kinder diesmal rund zehn Kilometer zurück.

Klötze. Wehrleiter Rüdiger Wührl blickte am Sonnabendmorgen zufrieden in die Runde. Eine stattliche Anzahl Wanderer hatte sich zu 9 Uhr am Feuerwehrhaus eingefunden und wartete auf den Startschuss. Währen die "junge Garde" der Feuerwehr noch weitgehend ohne Partner dabei war, hatten die gestandenen Männer der aktiven Einsatzgruppe und auch die Herren der Altersabteilung ihre Frauen, Kinder und teilweise auch Enkelkinder mitgebracht.

So präsentierte sich beispielsweise Familie Alber fast komplett. Vater Matthias, der zu den Einsatzkräften der Wehr gehört, freute sich, dass seine Frau Ivonne ebenso die Wanderschuhe geschnürt hatte wie Söhnchen Moritz, der zwischen ihnen spazierte. Dessen größerer Bruder Lennart allerdings war nicht dabei. "Der hat ein Handballspiel und ist entschuldigt", erklärte die Mutter. Zu den Förderern, die einmal mehr dabei waren, gehörten Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski und die Kämmerin der Stadt, Bärbel Mücke.

Großes Ziel war die Quelle. Also ging es vom Feuerwehrhaus zunächst Richtung Zinnberghalle und Zinnberg, dann die Kirschallee entlang, am Waldbad vorbei und zum Eisernen Kreuz. Hier stand die erste Rast an. Verpflegung hatten sich die Wanderer im Rucksack mitgebracht, und dann war da noch das Versorgungsmobil der Feuerwehr, das große Thermobehälter mit Kaffee und Glühwein zum Rastpunkt brachte.

Nach der zweiten Rast an der Quelle ging es zurück zum Ausgangspunkt – auf einer anderen Strecke versteht sich. Wanderführer Mirko Pickert hatte zuvor die Route ausgekundschaftet und Wege gewählt, die größtenteils schon von dem Winterbruch befreit waren.

Wieder im Feuerwehrhaus angekommen war das deftige Grünkohlessen der verdiente Lohn für die Ausflügler. Danach wurde noch gesellig beisammen gesessen.

Für die Kaffeezeit hatte Küchenchef Guido Koch noch Blechkuchen geordert, so dass es "für alle ein rundum gelungener Ausflug war", wie Wehrleiter Rüdiger Wühl einschätzte. Und er stellte auch gleich in Aussicht: "Nächstes Jahr wird wieder gewandert." Denn das ist ja schließlich Tradition.

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