Oebisfelde (jsn) l Ein Wasserrohrbruch hat Donnerstag für einige Stunden die Wasserversorgung von Haushalten in der Magdeburger Straße sowie in Teilen der Schulstraße in Oebisfelde lahmgelegt. Etwa gegen 11 Uhr hatte ein Großbagger im Zuge der Straßenbauarbeiten im Kreuzungsbereich Magdeburger Straße/Niendorfer Straße ein Rohr erwischt, das allerdings schon etliche Jahre nicht mehr benutzt worden war. "Durch die Kraft der Maschine brach jedoch die Leitung, an der das Rohr hing", erklärte Uwe Rossa auf Nachfrage der Volksstimme. Der Netzbereichsmeister für Wasser, Abwasser und Gas, der im Namen der LSW für die Oebisfelder Wasser-und Abwasser GmbH (Oewa) arbeitet, musste mit seinen Kollegen schnell handeln. "Binnen weniger Minuten haben wir der Wasserversorgung einen Schieber vorgesetzt", erläuterte er. Dann wurde das defekte Teilstück ausgebaut und ersetzt, sodass die Anlieger, zu denen auch die Grundschule "An der Aller" gehörte, etwa gegen 16 Uhr wieder Wasser hatten.

Der Rohbruch hätte jedoch auch weitreichendere Folgen haben können, so Uwe Rossa. Gebrochen war nämlich ausgerechnet die Hauptleitung der Ortschaft Oebisfelde. Wäre die Wasserversorgung für das betroffene Teilstück nicht binnen kürzester Zeit gestoppt worden, wäre laut Aussage des Fachmannes schnell das vorgehaltene Wasser ausgelaufen. Die Leitung hätte dann erst einmal trockengelegt und desinfiziert werden müssen und hätte vor Wiederinbetriebnahme erst von Umwelt-und Gesundheitsamt freigegeben werden müssen. "Das wäre nicht so schnell gegangen und hätte alle Haushalte in Oebisfelde betroffen", sagte Uwe Rossa und war froh über den glimpflichen Ausgang des Rohrbruches.