Kusey/Kopenhagen l Drei Kuseyer haben den Frauen von Elaiza beim Eurovision Song Contest (ESC) im dänischen Kopenhagen mit die Daumen gedrückt. Leider hat es mit einer vorderen Platzierung dann doch nicht geklappt. Die Kuseyer erzählen von ihren Eindrücken, die sie in Kopenhagen gewinnen konnten (wir berichteten).

Nach Malmö wollten sie ein zweites Mal den ESC live erleben. In Schweden hatten die Organisatoren ihrer Meinung nach gute Arbeit geleistet. In der Hoffnung, dass dies wieder so sein wird, steuerten sie voller Elan auf die Hauptstadt von Dänemark zu.

In Kopenhagen angekommen, herrschte aber zunächst Orientierungslosigkeit. Es gab keine Hinweise, die auf den ESC hindeuteten. Wer sich nicht auskennt und wie die Kuseyer keinen Stadtplan bei sich hatte, stand vor einer großen Herausforderung.

Im Stadtzentrum fanden sie dann endlich die Fanmeile. "Auf einer großen Bühne stellten sich Interpreten der Länder vor, die wir nun außerhalb der Shows schon kennenlernen durften", schreiben die Kuseyer. Weiter ging es zur Halle, in der die Shows stattfinden sollten. "Wir gingen zum Hafengelände und staunten nicht schlecht. Die Halle sah furchtbar aus - kein Vergleich zur Malmö-Arena im vergangenen Jahr", waren die Kuseyer erschreckt. "Wir hatten den Verdacht, dass die Gastgeber den ESC nicht so ganz im Griff haben." Doch dieser Eindruck sollte sich bald ändern.

Die Arena war ein Traum, die Show großartig

Die Halle war nämlich innen "ein Traum" - die große Bühne beeindruckend, der Greenroom mitten in der Halle platziert. Die Show beim ersten Halbfinale sei großartig gewesen. Auch nach der Show wurden ausreichend Shuttle-Busse und -Fähren eingesetzt, so dass der Rückzug aus der Halle reibungslos verlief. Schütte: "Kompliment an die Gastgeber - die Dänen können es doch."

Am Mittwochabend konnten die Kuseyer vor einem Klubkonzert noch kurz mit der deutschen Hoffnung Elaiza sprechen. "Die sympathischen Mädels hatten zwar nicht sehr viel Zeit für uns. Aber als wir erzählten, dass wir aus der Altmark kommen, kam Yvonne Grünwald gleich auf uns zu", berichten sie. "Ihr war bekannt, dass wir Altmärker mächtig stolz auf sie sind und in Arendsee am Samstag ein großes Public-Viewing veranstaltet wird."

Dass die Mädels nicht nur fantastisch singen können, sondern auch ihre Instrumente perfekt beherrschen, zeigte anschließend das Klubkonzert von Elaiza. Die Kuseyer waren beeindruckt: "Wir hatten Gänsehaut. Wir können nur feststellen: Germany 12 Points!" Leider kam es dann trotz des Daumendrückens der Kuseyer anders: Elaiza erreichte nur den 18. Platz.

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