Oebisfelde l Gründe für die Verlängerung habe es einige gegeben, wie Detlef Miegel, Teammanager der Mannschaft und Hauptorganisator der dritten Halbzeit, erklärte. "Unsere Jungs haben das letzte Saisonspiel gegen die HSG Gotha/Goldbach mit 30:29 gewonnen und in der Endabrechnung den dritten Rang belegt. Das ist die beste Platzierung in vier Jahren Mitteldeutsche Liga. Mannschaft und alle Verantwortlichen haben sich daher einen schönen Ausklang mehr als verdient."

Dabei erwiesen sich die Oebisfelder als echte Sportfreunde. Denn auch die Handballer aus Gotha und Goldbach samt Anhang waren zur Abschlussfete eingeladen. Die Abordnung aus dem Thüringischen, die Mannschaft wird auch GoGo-Hornets (Hornissen) genannt, habe sich auch nicht lange bitten lassen und gemeinsam mit den Oebisfeldern bis weit nach Mitternacht für zünftige Feierstimmung gesorgt.

Natürlich fehlte dazu nicht die passende Musik. Für die zeichnete die Oebisfelder Band Suzen´s Garden verantwortlich. "Eine echt geile Mucke", sagte Harald Bergler aus Gotha. Das fand auch Fetenmacher Miegel: "Die Musik ist nicht nur eine starke Nummer, sondern die Band ist auch ein Hingucker. Die drei Frauen sehen nicht nur klasse aus, sondern sie können auch wunderbar singen. Wir sind froh, dass es mit dem Auftritt von Suzen´s Garden geklappt hat."

Kinder konnten Handballer kennenlernen

Mitreißen vom musikalischen Können der drei Frauen und drei Männer - Leadgitarrist Peter, Bassmann Michael und Schlagzeuger Hannes - ließen sich auch die neuesten Anhänger der SVO-Handballmänner. Dazu Miegel: "Wir haben Mädchen und Jungen aus dem Kinderheim in Apenburg zu uns eingeladen. Sie waren beim Spiel dabei und auch bei unserer Party. Ich denke, für sie war es eine schöne Abwechselung. Vielleicht klappt es in der neuen Saison mit weiteren Abstechern der Kinder zu den Begegnungen unserer Handballer. Wir wollen jedenfalls Kontakt halten. So st ein Besuch der Mannschaft in Apenburg vorgesehen."

Während Handballer und Fans feierten, mussten andere arbeiten. Zum Beispiel die Damen im Getränkewagen. Elfi Giesecke, Petra Kalupke, Ulrike Pok und Angelika Conrad hatten alle Hände voll zu tun. Schließlich macht Handballspielen durstig und das Anfeuern ebenso.

 

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