Klötze l Die Gratulanten waren sich in ihren Grußworten einig darüber, dass die Osteoporose-Gruppe Klötze eine Bereicherung für den sozialen Bereich in der Stadt ist. Seit zwei Jahrzehnten erleichtern die Mitglieder im festen Zusammenhalt die häufig folgenschweren Leiden dieser Volkskrankheit. Zum Geburtstagskaffee hatte sich die Gruppe um Vorsitzende Renate Pflegshörl am Montagnachmittag in der Evangelischen Familienbildungsstätte Klötze eingefunden. Insgesamt 20 Frauen gehören zur Osteoporose-Gruppe. Weil derzeit ein Aufnahmestopp besteht, wird überlegt, eine zweite Gruppe zu gründen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Es scheinen immer wieder die Frauen zu sein, die an die persönliche Gesundheit und das damit verbundene Wohlgefühl denken, gratulierte Bürgermeister Matthias Mann der Damenriege zum 20-jährigen Bestehen. Für ihn ist die Stetigkeit der wöchentlichen Turntreffen gegen dieses schleichende und fast immer äußerst schmerzhafte Leiden bemerkenswert. Diese Hilfe zur Selbsthilfe ist aller Ehren wert, betonte Mann.

Klötzes Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt überreichte, wie auch Mann, einGeldgeschenk "damit die Gemeinsamkeit auch mit Annehmlichkeiten gestärkt werden kann". Außerdem wünschte er der Gruppe "noch viele bunte Jahre", wobei er auf das harmonische Miteinander abzielte.

Blumen für Mitglieder

Diese guten Worte taten der Vorsitzenden sichtbar wohl. Renate Pflegshörl, die seit zehn Vorsitzende ist, blickte auf die Geschichte der Selbsthilfegruppe zurück und machte deutlich, dass es die Gruppe ohne die verdienten Mitglieder wohl nicht so lange gegeben hätte. So war die Zeit der Auszeichnungen gekommen. Vorneweg erhielt die ehemalige und mehr als 18 Jahre lang als Übungsleiterin aktive Elfi Bein anerkennende Worte. Wie die Geehrte erhielt auch Marianne Krüger ein Blumenpräsent für ihr Engagement um die Gruppe. Und auch Schatzmeisterin Gisela Neuschulz wurde mit einem Blumenarrangement daran erinnert, wie sehr die Gruppe ihre Arbeit schätzt.

Mit Dank und Lob wurde zudem die Leiterin der EFA, Thekla Putzke, überhäuft. In der Einrichtung an der Oebisfelder Straße 37 trifft sich die Selbsthilfegruppe regelmäßig zum Turnen, um leichte wie leidvolle Gespräche zu führen und um ab und an auch gemeinsam eine Tasse Kaffee zu genießen.