Apenburg l Mehr als ein Jahr lang war das Waldbad in Apenburg geschlossen. Am Sonntag, 1. Juni, um 11 Uhr öffnet es wieder. Zuvor, am Sonnabend, 31. Mai, findet ab 14 Uhr noch ein Familiennachmittag statt. Das ist vor allem dem Förderverein, aber auch weiteren Helfern und Sponsoren zu verdanken. Für diesen Einsatz bedankten sich am Freitag der Förderverein sowie die Familie Wernecke mit einer Party.

"Was hier gelaufen ist, war eine tolle Leistung."

Harald Josten

"Der Zuspruch der Bevölkerung war enorm", erinnerte Fördervereinsvorsitzender Jürgen Ulrich und verwies nicht nur auf die Unterschriftenaktion, an der sich weit mehr als 600 Bürger beteiligt hatten, sondern auch an die vier Arbeitseinsätze, bei denen zwischen 70 und 90 Personen dabei waren. "Es gab fast keinen, der nicht mitgemacht hat", lobte Ulrich und bedankte sich ausdrücklich bei den Mitgliedern des Sportvereins, der Liedertafel und der Feuerwehr.

"Beeindruckend" fand der Vorsitzende die 2400 Euro, die an Geldspenden zusammenkamen. Hier erwähnte er Ursula Schulze, Ralf Lahmann, Tine DeSchutter, Paul-Werner von der Schulenburg, Bernd Be- necke, die Volksbank Wittingen-Klötze, die Sparkasse Altmark West, Birgit und Christian Schönwald sowie die Agrargenossenschaft Lockstedt.

Nicht zu vergessen die vielen Firmen, die ihren Beitrag mit Sachspenden und Arbeitsleistungen erbracht haben. Oder auch Ulrich Schulenburg, der die Pumpe wieder in Gang gebracht hat. Oder Lilo, Anja und Klaus Wernecke, die eigentlich immer zur Stelle waren. Oder Franziska Ulrich, die ihren Mann, "der den Finger in die Wunde gelegt und nie locker gelassen hat", wie es hieß, stets unterstützt hat. Oder - und das fand Jürgen Ulrich ganz besonders bemerkenswert - die Jugendlichen, die durch ihr Tun ebenfalls unterstrichen haben, dass sie sich zum Waldbad bekennen.

Sie alle haben dafür gesorgt, dass das Apenburger Waldbad, das sich laut Ulrich in einem "unmöglichen Zustand" befand, wieder so schön erstrahlt wie eh und je.

Auch Harald Josten, Bürgermeister des FleckenApenburg-Winterfeld, zollte Respekt: "Der Förderverein hat seinen Worten Taten folgen lassen. Was hier abgelaufen ist, war eine tolle Leistung." Josten wünschte sich, dass das gezeigte Engament auch in Zukunft an den Tag gelegt wird und hoffte auf eine gute Saison, damit sich das Defizit in Grenzen hält. Wenn das passiert, ist es auch leichter, im Gemeinderat wieder eine Mehrheit zu bekommen, meinte der Bürgermeister.

 

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