Zu einem wahren Besuchermagneten ist inzwischen die Wassertretstelle bei Schwiesau avanciert. Derzeit wird das Ausflugsziel gegenüber mit einer stabilen Sitzecke als Aussichtspunkt vervollständigt. Alle Baumaterialien mussten extra angefahren werden.

Schwiesau l Hochbetrieb herrscht bei schönem Wetter regelmäßig an der Wassertretstelle bei Schwiesau. Seit ihrer Fertigstellung hat sich schnell herumgesprochen, dass dies ein lohnenswertes Ausflugsziel geworden ist. Besonders an den Nachmittagen und Wochenenden treffen Radler und Kremser dort ein. Doch Wilfried Schielke, einer der Hauptinitiatoren der Wassertretstelle, wollte es dabei nicht belassen. Seit einigen Wochen sind er und andere fleißige Helfer bereits dabei, am Wasserauslauf gegenüber der Tretstelle ein Tauchbecken zu befestigen und eine stabile Sitzecke aufzubauen.

Der Clou des Ganzen: Die Sitzecke ist geschützt gegen den Wind, der meistens aus westlicher Richtung pfeift. Dafür sorgt eine Plexiglasumrandung auf einer massiven Mauer. Der Innenraum ist mit Klinkern verschönert, die Lutz Schmidt in mühevoller Kleinarbeit dort inzwischen angebracht hat.

"Ein Steinmetz brachte uns Steine. Ich habe sie dann gesetzt", verwies Wilfried Schielke im Volksstimme-Gespräch auf eine schweißtreibende Arbeit.

Er machte sich auch Gedanken, wie das Areal hübsch gestaltet werden kann. Findlinge sollen, analog zur Wassertretstelle, auf dem Gelände verteilt werden. Dazu wird Steinmehl ausgebracht und eventuell ein Blumenbeet angepflanzt. "Das soll die schönste Sitzecke der Altmark werden", wünschte sich Wilfried Schielke.

Im Tauchbecken die Beine baumeln lassen

Allerdings sollen Besucher dort nicht nur sitzen können, sondern auch etwas für ihre Gesundheit tun. Deshalb ist der Bereich als eine Art Kneippsches Tauchbecken gebaut worden. Gesundheitsbewusste können dort am Rand des Gewässers nicht nur sitzen, sie können dabei auch die Beine im kühlen Wasser baumeln lassen. Das hat eine ähnlich belebende Wirkung wie das Wassertreten.

Bis auf Restarbeiten ist die Anlage fertig. Ab dem Himmelfahrtstag sollten Besucher den Bereich schon nutzen können, wünschte sich Wilfried Schielke. Handläufe für alle, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, vervollständigen die Einrichtung. Gestaltet werden soll auch der Plexiglas-Windschutz. Dafür schweben Wilfried Schielke Blumenmotive vor.