Hanum l Die Mitglieder und der Jagdpächter der Jagdgenossenschaft Hanum blicken auf ein zufriedenstellendes Jagdjahr zurück. Das war dem Bericht vom Vorsitzenden Uwe Fritz am Freitagabend im Dorfgemeinschaftshaus des Ortes zu entnehmen. Es gab für die Versammlung dann auch keinen Anlass, dem Gesamtvorstand nicht erneut das Vertrauen auszusprechen. So wurden Vorsitzender Uwe Fritz, Kassenwart René Schwerin und Schriftführerin Carola Richter von den 13 Stimmberechtigten der insgesamt 24 Mitglieder einstimmig wiedergewählt.

In seinem Jahresbericht wies der Vorsitzende auf die von ihm weiterhin als ungenügend geregelte Situation auf dem Friedhof hin. Wie bereits im vergangenen Jahr hält sich dort weiterhin Rehwild gütlich an Pflanzen und Blumen. Dieses Ärgernis ist der Gemeindeverwaltung bekannt, so Fritz, doch es ändert sich nichts. Eine Bejagung der Rehe seitens der Jagdgenossenschaft sei nicht möglich.

Kassenwart Schwerin legte einen ausführlichen Finanzbericht vor. Haupteinnahmequelle ist die Jagdpacht, die es der Vereinigung auch im vergangenen Berichtsjahr ermöglichte die Feuerwehr, die örtliche Weihnachtsfeier und eine Grünkohlwanderung zu unterstützen. Dafür bedankte sich Gemeinderatsmitglied Wolfgang Schulz nach dem Verlesen des Kassenberichts. An den Ein- und Ausgaben gab es dann auch keine Beanstandungen von den Prüfern.

Jagdpächter Heiko Pasemann präsentierte eine Schautafel, die die Jagdstrecke für Rehwild im zurückliegenden Berichtzeitraum aufzeigte. Hauptsächlich wurde Rehwild gestreckt, wie Pasemann erläuterte. Beim Raubwild spielt der Fuchs derzeit eine untergeordnete Rolle, da er vom Dachs vertrieben wird. Als erfreulich für die Bestandszahlen beim Schwarzwild bezeichnete der Jagdpächter die Strecke von sechs Schwarzkitteln.

Nach wie vor ohne Lösung bleiben die Wildunfälle. Allein das Anbringen von Reflektoren an den Leitpfosten entlang der Straßen reiche nicht aus, meinte Pasemann auf Anregung aus der Versammlung. Für notwendiger erachte er das Mähen der Straßenränder, und zwar zu einem frühen Zeitpunkt im Frühjahr und ausreichend weit genug, so dass Mensch und Tier noch Zeit zum Reagieren haben, so Pasemann.