Der Besucherstrom des Immekather Fischerfestes rissen Sonnabend nicht ab. Ihr Kommen wurde mit vielerlei kulinarischen Angeboten und mit noch mehr Geselligkeit von den Mitgliedern des Angelvereins belohnt. Und jeder durfte unter Anleitung angeln. Das ist nur an solchen Tagen möglich.

Immekath l Das Fischerfest der Ortsgruppe des Anglervereins Immekath hat längst einen festen Termin. "Jedes Jahr am Sonnabend nach Himmelfahrt laden wir zum Angeln an den langen Teich am Ortsrand ein", erklärte Ortsgruppenvorsitzender Peter Gebühr. Am Sonnabend konnten sich die Petrijünger über mangelnden Zuspruch nicht beklagen.

Viel Mühe gaben sich die Mitglieder der Immekather Anglergruppe bei der Vorbereitung des Fischerfestes und am Sonnabend bei der Ausrichtung. "Wir nutzen dafür stets den Brückentag nach Himmelfahrt, da der Aufwand doch erheblich ist", erklärte Ortsgruppenvorsitzender Peter Gebühr. Dazu gehörte nach dem Mähen der Flächen, das Aufstellen des Festzeltes der Gemeinde für den Fall, dass es regnet, das Einrichten von Verkaufsständen für Grill Fischräucherei, Kuchen- und Getränkeverkauf. "Wenn einer alles organisiert, klappt das, weil alle mit anpacken", weiß Gebühr.

Der Aufwand hat sich für die rund 30 Mitglieder gelohnt. Bereits zu Beginn des Fischerfestes um 10 Uhr trafen viele Besucher ein, die es einmal mit der Angel probieren wollten. Dafür hatte die Ortsgruppe Lebendforellen gekauft und im langen Teich ausgesetzt. "Für die Anfänger ist wichtig, dass die Fische auf die Köder gehen", kommentierte der Ortsvorsitzende.

Bei Ingo Schulze konnten sich die Anfänger Angelgerät ausleihen. Einige kamen aber schon mit eigener Rute. "Diese werden in Märkten heute so billig angeboten, dass so mancher sie kauft", weiß Schulze. Zur Auswahl standen Ruten von Mitgliedern. Am Nachmittag waren keine mehr bei Ingo Schulze zu bekommen.

Mehr als 25 Forellen legten die Freizeitangler auf die Schuppen. Unterstützt wurden sie dabei von Mitgliedern der Ortsgruppe, die auch für das Einhalten der Tierschutzbestimmungen nach dem Fang sorgten. Selbst Ingo Schulze lief oft mit dem Kescher zu den Freizeitanglern, um den Fisch anzulanden.

Viele Küchen in Immekath blieben am Sonnabend kalt. Beim Fischerfest gab es leckere Fischbrötchen. Und Thomas Otte bot frisch geräucherten Fisch an. "Wir räuchern heute Hornfisch, also Makrelen und Forellen", erklärte Otte, der alle Hände voll zu tun hatte. So mancher Besucher nahm sich Fisch mit nach Hause.

Für die Angler der Ortsgruppe war das Fischerfest wieder ein bemerkenswerter Erfolg. "Wir organisieren den Tag zum Spaß der Besucher, hoffen aber auch auf neue Mitglieder, die an unserem schönen Hobby ebenfalls Freude finden", erklärte Peter Gebühr.

 

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