Immekath. Zu insgesamt zwölf Einsätzen wurden die Immekather Brandbekämpfer im vergangenen Jahr gerufen, wie Wehrleiter Uwe Randau während der Jahreshauptversammlung am Sonnabend berichtete. Bei seinem Resümee zum Einsatzjahr 2010 erinnerte er an das Weihnachtsfest, das den Kameraden wohl noch einige Zeit in Erinnerung bleiben wird. Vom 23. bis 24. Dezember war Immekath siebzehn Stunden lang ohne Strom: "Neun Wehrmitglieder waren in dieser Zeit im Gerätehaus und haben Dienst geschoben und dabei auch einige Einsätze gehabt, um Bäume und Äste von Straßen zu entfernen", erinnerte Uwe Randau die Anwesenden. Dieser Dienst hatte den Kameraden wieder einmal deutlich gemacht, wie dringend notwendig es ist, als Wehr ein eigenes und funktionierendes Notstromaggregat zu besitzen. Da die Immekather Wehr das nicht hat, musste der Karnevalsverein um Hilfe gebeten werden.

Während Uwe Randau diesen neun Kameraden im Besonderen für deren Engagement dankte, machte er noch einmal klar, dass es die Pflicht eines jeden Wehrmitgliedes nach einer Stunde Stromausfall sei, zum Dienst ins Gerätehaus zu kommen. So sehe es der Notfallplan vor, der nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007 für die Region verabschiedet worden war. Immerhin soll nämlich bei längerem Stromausfall das Gerätehaus Anlaufpunkt für die Einwohner des Ortes sein, "wenn sie von der Außenwelt abgeschnitten sind und Hilfe brauchen".

Zu den Einsätzen der Wehr im vergangenen Jahr gehörten auch drei Übungen, bei denen die Immekather Brandbekämpfer ihr Können und Wissen unter Beweis stellen mussten. So unter anderem im September bei einer Großübung in Klötze, an der neun Kameraden teilnahmen.

Wehrleiter Uwe Randau zeigte sich mit den Leistungen seiner Kameraden zufrieden. Die 28 Mitglieder der aktiven Einsatzgruppe "haben bei allen Einsätzen ihre Aufgaben erfüllt".