Am 6. Dezember ist die lange geplante und insbesondere von den Anwohnern der Linden- und Lange Straße in Oebisfelde erwartete Umgehung der Bundesstraße 188 eröffnet worden. Im Rahmen der Freigabe soll auch eine Umwidmung des alten Bundesstraßenverlaufs erfolgen. Wann, ist jedoch unklar.

Oebisfelde. Als der Bau der Umgehung konkret wurde, befassten sich die Verantwortlichen von Land, Landkreis und Kommune auch mit der notwendigen Umwidmung des alten Straßenverlaufs. Klar war speziell für die Kommune, dass in puncto Straßenzustand nachgebessert werden muss, wenn ein Abschnitt der alten Bundesstraße von der Stadt übernommen wird. Konkret: Die komplette Stendaler Straße sowie die Drömlingsstraße in Weddendorf bis zum Abzweig Wassensdorfer Straße sollen eine kommunale Straße werden. Übernommen wird der Abschnitt aber erst dann, wenn wie erwähnt nachgebessert ist. Im vergangenen Jahr gab es dazu eine Vorortbesichtigung der beteiligten Behörden und Ämter. Einige Mängel, wie zum Beispiel an Borden oder Regenwassereinläufen, wurden aufgelistet und sollen vom zuständigen Landesbaubetrieb Magdeburg abgestellt werden. "Wann das geschehen soll, ist noch nicht entschieden. Es kann in diesem Jahr oder auch erst 2012 über die Bühne gehen", sagte gestern Oebisfeldes Ordnungsamtsleiter Detlef Meyer.

Beim restlichen alten Bundesstraßenverlauf bleibt die Kommune sicherlich zum Glück mit Blick auf den Unterhalt außen vor. Die Lange- und die Lindenstraße sollen zu Landesstraßen umgewidmet werden. Wann sie in die Obhut des Landes wechseln werden, ist ebenfalls noch nicht entschieden. Unklar ist ebenfalls, welche Nummer die beiden Straßen bekommen. Möglich wären 20, 22 oder 24.

Die Gardelegener Straße ist hingegen nicht betroffen. Sie bekam bereits vor Jahren den Landesstraßenstatus verpasst. Im Gegenzug wurde unter anderem die Magdeburger Straße – Abschnitt Jägerhof/Schildplatz – eine kommunale Straße.