Oebisfelde (jpi). Knapp eine Stunde und zehn Minuten ging gestern auf der Langen Straße in Oebisfelde nichts mehr. Der Grund: In der Kurve vor der Burg waren ein Pkw sowie ein Lkw mit Anhänger aneinandergeraten. Verletzt wurde niemand und der Schaden hielt sich in Grenzen, doch die beiden Fahrzeuge blockierten die Straße. Vorbeifahren war nicht möglich.

Allerdings konnte über die Achterstraße ausgewichen werden. Einige Kraftfahrer, die sich auskannten, nutzten auch den Schleichweg über den Marktplatz.

Ein anderer Grund für die lange Straßenblockade waren hingegen die Ordnungshüter. Der Pkw-Fahrer hatte die Beamten sofort nach dem Unfall, der sich gegen 11.10 Uhr ereignete, informiert. Eine Stunde später, 12.10 Uhr, wurden noch keine Beamten am Unfallort gesichtet. Zehn Minuten später ging es schließlich voran. Die Polizei war angekommen. Der Unfall konnte aufgenommen und die Straße geräumt werden. Wie zu erfahren war, waren die Ordnungshüter zuvor in Calvörde im Einsatz gewesen.

Wer Schuld an dem Zusammenstoß hatte, muss indes geklärt werden. In der Kurve steht zwar ein Spiegel, doch der ist so schlecht ausgerichtet, dass er seine Aufgabe nicht so recht erfüllt. So können Kraftfahrer, die aus Richtung Rathaus kommen, erst unmittelbar vor der Kurve im Spiegel se- hen, was ihnen an Fahrzeugen entgegenkommt. Auf der Gegenseite ist die Sicht nicht besser.

Seit der Grenzöffnung im November 1989 hat es im Straßenbereich vor der Burg, bis Dezember vergangenen Jahres war es noch die Bundesstraße 188, nur sehr selten Unfälle gegeben. Das Nadelöhr war bekannt. Die Kraftfahrer agierten dort entsprechend. Kam es doch zum Unfall, verlief der immer glimpflich.