Jübar l Kaum Nachwuchs, sinkende Mitgliederzahlen und das ständig zurückgehende Interesse der Jübarer Einwohner an den Schützenfesten haben die Mitglieder des Schützenvereins Jübar zu einem Entschluss gebracht: Statt der großen Sause, die früher einmal über drei Tage ging, wird das Schützenfest nur noch im internen Rahmen gefeiert. "Der große Aufwand lohnt sich einfach nicht, wenn am Ende kaum einer kommt. Dann bleiben wir eben unter uns", meinte Ditmar Heins am Rande der Fete, die am Sonnabend in Jübar stattfand.

Eingeladen hatten die Schützen Abordnungen verschiedener Gastvereine. So kamen Vertreter aus Ristedt, Kuhfelde, Rohrberg und Apenburg. Einen großen Umzug gab es nicht, dafür aber den Gang zum Kriegerdenkmal in der Ortsmitte, wo das letztjährige Vereinsmeisterpaar Liane und Ditmar Heins einen Kranz zu Ehren der Gefallenen beider Weltkriege niederlegte. An dieser Schützenfest-Tradition wollen die Jübarer auch in Zukunft festhalten.

"Spieß" Robert Redweik ließ die Schützen antreten und verkündete den neuen Vereinsmeister. Der wurde in einem Schießen unter den Mitgliedern ermittelt. "Dabei ging es ernsthaft zur Sache, der Beste soll gewinnen. Im Gegensatz zum Schützenkönig, den wir früher immer ausgeschossen haben, ist diese Position ja auch nicht mit besonderen Verpflichtungen verbunden", berichtete Ditmar Heins. Er selbst musste in diesem Jahr Schützenchef Dirk Pasemann den Vortritt lassen.

Zudem wurden verschiedene Schützenschnüre und Eicheln ausgeschossen. Die Eichel in Grün erhielt Liane Heins, die Spange Heike Pasemann und Ditmar Heins, die Schnur in Grün Lisa Heins sowie die Eichel in Gold Gisela und Siegfried Gust. Der Verdienstorden ging an Helmut Heins.

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