Immekath l Hans-Jürgen Zeitz bleibt Ortsbürgermeister von Immekath. Während der konstituierenden Sitzung des neuen Ortschaftsrates am Mittwoch in der Gaststätte ist er von den vier verbliebenen Ortschaftsräten einstimmig in dieses Amt gewählt worden. Als sein Stellvertreter fungiert Peter Gebühr. Dem Ortschaftsrat gehören zudem Ines-Susann Barnieck, Jens Stolle und Michael Perner an.

Der alte und neue Ortschef dankte seinen Räten für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. "Das wird kein leichter Weg angesichts immer knapper werdender Kassen", betonte er. Wenn alle Ortschaftsräte mehr Kollektivität und Fairness zeigten, werde es aber auch mit dem neuen Stadtrat gelingen, "dass Immekath mehr bedacht wird", sagte er. Das sei sein sehnlichster Wunsch. Allerdings sollte es nicht mehr Ortsbürgermeister heißen, weil die Bürger ihn nicht mehr direkt wählen können. Für ihre Anliegen wolle er aber weiterhin ein offenes Ohr haben.

Dennoch hat sich Hans-Jürgen Zeitz entschlossen, seine regelmäßigen Sprechstunden als Ortsbürgermeister im Ortsbüro abzuschaffen. "Eineinhalb Jahre habe ich dort fast immer alleine gesessen", begründete er. Das Büro werde deshalb nur noch in Absprache mit ihm geöffnet sein.

Da im Ortschaftsrat jetzt nur noch vier Mitglieder plus Ortschef mitarbeiten, Die alle zudem beruflich eingebunden sind, wird es künftig aus zeitlichen Gründen auch keine Gratulationen bei allen Geburtstagen und Jubiläen geben, kündigte Zeitz an.

Er machte außerdem darauf aufmerksam, dass in die Eingangstür zum Saal ein neues Türschloss eingebaut worden ist, weil das alte nicht mehr funktionierte. "Wer bisher einen Schlüssel hatte, bekommt einen neuen", stellte Hans-Jürgen Zeitz in Aussicht.

Seinen Bericht beendete der Ortsbürgermeister mit einem positiven Aspekt: "Hilmar Totzke hat mich gefragt, ob er die drei Begrüßungsaufsteller an den Ortseingängen streichen kann", informierte Zeitz, der sich sehr über dieses Engagement freute. Die nötige Lasur werde er besorgen.