Morgen startet in Magdeburg die sogenannte Tour de Osten. Die erste Etappe, die die knapp 200 Teilnehmer in Angriff nehmen werden, ist ein Rundkurs. Die zweite Etappe führt am Montag dann von Magdeburg nach Oebisfelde.

Oebisfelde l In Oebisfelde laufen die Vorbereitung zum Empfang der Rad-Fernfahrer auf Hochtouren. Federführend sind die Mitglieder des Heimatvereins. "Wir werden die Sportfreunde, die am Montag nach und nach eintreffen werden, gegen 18 Uhr auf dem großen Burghof in Empfang nehmen", erklärte Ulrich Pettke, Vorsitzender des Vereins. Vorgesehen seien dort Führungen durch das Burg- und Heimatmuseum und das Burggelände. Außerdem wollen die Heimatfreunde ihren Gästen auch einen Imbiss auf dem Burghof reichen.

"Auf Vermittlung unseres inzwischen ehemaligen Ortsbürgermeisters Sven Groneberg gab es seitens der Tour-Organisatoren die Anfrage an den Heimatverein nach Betreuung und Führungen während des Tour-Stopps. Dieser Bitte sind wir gerne nachgekommen, auch deshalb, weil wir damit unsere Stadt in ein positives Licht rücken können", sagte Pettke weiter.

Am positiven Image der Stadt wollen am Montag auch die durch zahlreiche Ausfahrten gestählten Oebisfelder Oldie-Radler arbeiten. Die Truppe um Bernd Vaupel, Volker Einbrodt und Winfried Brinckmann möchte dem Tour-Tross entgegenradeln und sich dann einreihen. "Bis nach Flechtingen. Das reicht für uns. Schließlich sind wir etwas in die Jahre gekommen", erzählte Winfried Brinckmann schmunzelnd.

Für die Tour-Teilnehmer geht es hingegen am Dienstag weiter nach Lüchow, dem dritten Etappenort. Nach der vierten Etappe, einem Rundkurs in Lüchow, wird am Donnerstag Boizenburg angesteuert. Von dort aus geht es am Freitag nach Lübeck, ehe am Sonnabend in der Hansestadt zum Tourabschluss noch einmal ein Rundkurs auf dem Programm steht.