Klötze. Die Zahl der Mitglieder in der Verbandsversammlung des Klötzer Wasserverbandes schrumpft weiter. Der Grund: Seit Jahresbeginn gehören Köckte, Dannefeld und Miesterhorst per Beschluss des Landes zur Stadt Gardelegen. Damit können die drei Orte nicht mehr jeweils einen eigenen Vertreter entsenden, sondern nur einen, der von der Stadt Gardelegen noch bestimmt werden muss.

"Klötze verfügt dann über sechs Stimmen, die Verbandsgemeinde Beetzendorf über drei und Gardelegen über eine", erläuterte Vorsitzender Matthias Mann während der Sitzung des Verbandes am Donnerstagabend im "Braunschweiger Hof". Silvia Deneke (Köckte), (Heike Osterwoldt (Miesterhorst) und Wilfried Kuhrs (Dannefeld) gehören deshalb nicht mehr der Versammlung an. Matthias Mann und Geschäftsführerin Birgit Tüngler bedankten sich bei den anwesenden Wilfried Kuhrs und Heike Osterwoldt mit Blumensträußen.

In ihrem folgenden Bericht informierte Birgit Tüngler, dass der Verband seine Aufgaben qualitätsgerecht erfüllt habe. "Zügig geklappt hat es mit den Jahresverbrauchsabrechnungen", berichtete die Geschäftsführerin. "Fast alle Rechnungen sind bereits verschickt."

Leicht gesunken ist die Summe, die Kunden dem Verband schulden. Per 31. Dezember betrug der Schuldenberg 34 300 Euro, was einem Minus von 13 000 Euro entspricht.

Warten ist noch immer beim Ausbau des Abwassernetzes in Stöckheim angesagt. Im Landesverwaltungsamt erfuhr Birgit Tüngler, dass "die Sache irgendwie untergegangen sei". Tüngler: "Ich könne mich aber darauf verlassen, dass der Fördermittelbescheid kommt."