Ein feuchtfröhliches Fest hat der Wassensdorfer Carnevals Club am Sonnabend an der Badekuhle ausgerichtet. Meeresgott Neptun taufte dabei etliche Wasserratten und sorgte für viele Lacher. Aber auch Kritik wurde bei der Fete laut.

Wassensdorf l "Ihr solltet euch schämen, ihr Menschenvolk", äußerte sich der König der Meere, in dessen Gestalt Axel Scharnhorst geschlüpft war. Mit kritischem Blick beäugte er "das Badeloch" in Wassensdorf und forderte die anwesenden Gäste auf, es wieder als wunderbaren Badeteich fit zu machen. Schon zuvor hatte Simone Hintersdorf, Chefin des Wassensdorfer Carnevals Clubs (WCC), sich ähnlich kritisch geäußert.

"Hier könnte man richtig schön baden, wenn die Stadt nur etwas investieren würde", erklärte sie, bevor sie den Gott der Meere ankündigte. Dieser erheiterte schon bei seinem Einzug die Gemüter der Besucher. Das kleine Boot, mit dem zwei Helfer Neptun auf die andere Seite zu den Gästen bringen sollten, wollte anfangs nicht so recht gehorchen. Und so drehte sich der Herrscher aller Gewässer erst einmal im Kreis, bevor er seines Amtes walten konnte. Schließlich war es aber so weit: Die Häscher fingen arglose Wassensdorfer ein, die Nixen verpassten diese eine Sahnerasur, ein Meerespeeling und gaben ihnen "Meerwasser" zu trinken, bevor Neptun ihnen nach der feuchtfröhlichen Taufe in der Badekuhle neue Namen gab. So wurde aus Yannick Hintersdorf der "Tollkühne Clownfisch", aus Peter Skuballa der "Lustige Delfin", aus Lena-Kati Scharnhorst die "Schillernde Tümpeltussi" und aus Lisa-Marie Abagat die "Schnuckelige Seeschnecke".

   

Bilder