Das diesjährige Schützenfest der Schützengilde Oebisfelde stand am Wochenende unter einem besonderen Stern. Denn vor 20 Jahren, im April 1994, wurde die Schützengilde Oebisfelde von 1848 neu ins Leben gerufen.

Oebisfelde l Einige der Macher von damals sind immer noch dabei. Zum Beispiel Hartmut Rother. Der Oebisfelder war lange Jahre Schießsportleiter der Gilde und ist immer noch ehrenamtlich im Schützenverband des Bördekreises tätig. Aber auch in seiner Gilde mischt er nach wie vor weiter kräftig mit. Grund: Hartmut Rother ist am Sonnabend im Rahmen des 20. Schützenfestes der Gilde seit deren Neugründung zum neuen König proklamiert worden. Er löste Eckhard Speer auf dem Königsthron ab.

Ihm zur Seite steht mit der neuen Königin Doreen Hädicke eine erfahrene Schützenschwester. Schließlich ist sie seit über 15 Jahren in der Gilde. Zu den Erfahrenen zählt ebenfalls Ingmar Cords. Er war ebenfalls Schießsportleiter und ist nun auch für ein Jahr der 1. Ritter der Gilde.

Unterstützung erhält das Trio von Florian Könnecke. Er avancierte wie im vergangenen Jahr zum Kronprinzen. Vervollständigt wurde die Majestätenriege durch Sebastian Christennecke. Er löste Matthias Mauersberger als Kinder- und Jugendkönig ab.

Zu Beginn der Ehrungen trat noch einmal Eckhard Speer in Aktion. Der Ex-König und vor kurzem zurückgetretende Gilde-Vorsitzende konnte einige befreundete Schützenvereine begrüßen. Abordnungen kamen aus Wegenstedt, Velsdorf, Bahrdorf, Danndorf, Meinkot, Rätzlingen und natürlich vom Partnerverein aus Grafhorst. "Vielen Dank, dass ihr gekommen seit", sagte der ehemalige Chef der Gilde.

Sein Dank ging aber auch an die Männer und Frauen der Wassensdorfer Schalmeienkapelle und an die Oebisfelde Feuerwehr. Während der Schalmeienzug den Festumzug der Gilde seit Jahren musikalisch treu begleitet, sorgen die Wehrmänner, ebenfalls seit Jahren, für eine freie und sichere Marschstrecke. Schalmeien und Wehr sind für uns echte Partner geworden", betonte Speer.

In diesem Zuge müsse auch Stefan Velke genannt werden. Der Hobby-Soldat des Preußischen Infanterieregiments Nummer 1 von Winterfeldt ist in seiner preußischen Uniform seit dem Schützenfest 2013 dabei und inzwischen auch Mitglied der Gilde.

Ex-Vorsitzender Speer selbst, der gesundheitlich angeschlagen ist und deshalb vom Amt zurücktrat, wird seiner Gilde aber weiterhin die Treue halten. "Ich lasse euch nicht im Stich", versprach Speer.

   

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