Zum vierten Mal veranstalteten die Ford Devils Altmark am Wochenende ihr Sommertreffen. 30 Clubs der Automarke kamen mit 121 Fahrzeugen an den Ahlumer See.

Ahlum l Mit dem vierten Treffen konnte Oliver Rettig, Chef der Ford Devils Altmark, am Sonntag zufrieden sein. Fast 200 Liebhaber der Automarke kamen mit ihren Schmuckstücken an den Ahlumer See, der zum dritten Mal Schauplatz des Club-Weekends der Devils war. "Wir lieben diese familiäre Atmosphäre hier. Viele haben ihre Kinder mit, die hier auch ungestört herumlaufen können", lobte der Salzwedeler den Platz am See, auf dem die meisten Teilnehmer bereits am Freitag ihre Zelte aufschlugen.

121 Fahrzeuge kamen diesmal aus ganz Deutschland und sogar aus Belgien angefahren. Sie gehören zu 30 befreundeten Ford-Clubs, die am Treffen teilnahmen. "Es sind zwar etwas weniger Teilnehmer als im vergangenen Jahr, aber die kommen dafür von weiter her", zog Oliver Rettig Bilanz. 25109,8 Kilometer haben die Ford-Freunde insgesamt zurückgelegt, um nach Ahlum zu kommen. "6000 mehr als im vergangenen Jahr", so der Devils-Vorsitzende. Ford-Freunde aus Wismar, Potsdam und Halle waren genauso vertreten wie Gäste aus dem Harz, aus Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die weiteste Anreise nahm Andreas Klein auf sich, der mit seinem Ford 619 Kilometer aus Bayern zurücklegte und dafür einen Pokal erhielt.

Am Sonnabendvormittag machten sich 36 Teilnehmer des Treffens mit ihren Gefährten auf Orientierungsfahrt nach Salzwedel. Dort nahmen sie auf dem Marktplatz Aufstellung. Nach einem Eisessen ging es zurück nach Ahlum, wo die beliebten Clubspiele auf dem Programm standen. Die konnten wegen des schlechten Wetters diesmal nicht am und im See stattfinden, doch die Teilnehmer gaben trotzdem ihr Bestes. Es galt Flaschen zu stapeln, Muttern auf eine Gewindestange zu drehen und eine Art Wassercurling zu absolvieren - alles natürlich auf Zeit. Am Ende holten die Jungs von der Ford Garage Potsdam den Sieg vor den Fiesta Ladies und den "Alten Säcken" (beide vom Ford-Club Magdeburg).

Jedes der Fahrzeuge auf dem Platz wurde genau bewertet. So gewann Johann Jentgens aus Geilenkirchen mit seinem in Western-Optik gestalteten Ford Ranger den Pokal für den besten Eigenumbau, Daniel Schimkat von den Ford Drivers Harz holte die Trophäe für den besten Wagen im Originalzustand und der Magdeburger Rocco Steg sicherte sich mit seinem Rover (Rettig: "Das Auto mit der größten Werkzeugkiste") den Sieg bei den Fahrzeugen ohne Ford-Zeichen.

Knapp ging die Entscheidung im Wettbewerb um den teilnehmerstärksten Club aus. Gleich zwei waren in Ahlum mit neun Fahrzeugen präsent, und auch die Zahl der Erwachsenen blieb gleich. Also gaben die Jüngsten den Ausschlag und die hatten die Ostseehaie aus der Nähe von Wismar eindeutig in größerer Anzahl aufzubieten.

   

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