Am 30. und 31. August steigt in Buchhorst das Dorffest. Befürchtungen, dass wegen der Sperrung der Landesstraße zwischen Wassensdorf und Buchhorst - Grund ist der Neubau der Brücke über den Allerkanal - Gäste ausbleiben könnten, seien jedoch unbegründet.

Buchhorst/Wassensdorf l Der Buchhorster Klaus Gerike ist für die Unabhängige Wählergemeinschaft im Stadt- und Ortschaftsrat tätig. Er kümmert sich auch um die Belange seiner Gemeinde - ist damit ein wichtiger Ansprechpartner vor Ort.

"Seit März müssen viele von uns, wenn sie nach Oebisfelde wollen, die lange Umleitung über Kahnstieg, Dannefeld und Miesterhorst in Kauf nehmen. Ich denke, die Fahrerei hat in wenigen Tagen nun endlich ein Ende", sagte der Buchhorster gegenüber der Volksstimme und ergänzte: "Am Freitag, 29. August, soll die Allerkanalbrücke wieder passiert werden können."

Gerike bezog sich dabei auf ein Gespräch mit Rüdiger Schmidt von der Fachgruppe Brückenbau in der Landesbaubehörde: "Herr Schmidt hat mir versichert, ich kann auch sagen versprochen, dass die Brücke ab dem 29. August wieder genutzt werden kann. So wie die derzeitige Situation ist, sollte der Termin zu halten sein. Wir freuen uns jedenfalls, dass es zu unserem Fest keine Komplikationen mehr geben wird."

Zwar laufen derzeit noch die Arbeiten, am Dienstag und gestern wurde die Schwarzdecke aufgetragen, auch die Geländer sind noch nicht montiert, doch zu Problemen sollte es nicht mehr kommen, hofft Gerike. Ursprünglich sollte die Freigabe bereits am 18. August erfolgen. Dieser Termin sei aus bautechnischen Gründe, wie Gerike in Erfahrung brachte, jedoch nicht zu halten gewesen.

Der Neubau der Allerkanalbrücke sei allerdings erst Kapitel eins der besonders die Buchhorster betreffenden Bauvorhaben gewesen. 2016 soll der Neubau der Brücke über den Mittelgraben, geplant war das kommende Jahr, erfolgen.

Diese Brücke befindet sich ebenfalls auf der Landesstraße. Auch die Straße selbst, von Buchhorst bis nach Wassensdorf, sei im Visier der Sanierer. Gerike: "Es wird überlegt, vor allem mit Blick auf die Belastungen für die Buchhorster, beide Vorhaben 2016 in einem Zug durchzuziehen."