Klötze l Das wird die Klötzer erfreuen: Das mehrere Hektar große Areal der Weinkellerei samt den darauf befindlichen Gebäuden soll neu belebt werden. Bereits vor einem Jahr hat der Klötzer Tobias Zeplin das Grundstück erworben, benötigte jedoch einige Zeit, um seine Vorstellungen über die künftige Nutzung der riesigen Fläche zu planen. Jetzt gibt es konkrete Ansätze für eine dauerhafte Bewirtschaftung. Entsprechende Anträge sind eingereicht worden, wie der Investor gegenüber der Volksstimme Auskunft erteilte. Was dort am Kleinbahnhof zukünftig entstehen soll und auch über den Kaufpreis schweigt sich Tobias Zeplin aber aus.

Die ehemalige Altmärker Fruchtsaft- und Weinkellerei wurde bis zur Wende als Volkseigener Betrieb geführt, anschließend übernahm ein neuer Privateigentümer das Unternehmen, musste die Produktion jedoch einstellen. Das Areal verwaiste. Lediglich eine Obstannahmestelle für ein Diesdorfer Unternehmen blieb dort ansässig. Die Annahmestelle wird jedoch Ende August in das ehemalige Milchwerk in der Poppauer Straße verlagert.

Und auch einem Ärgernis der vergangenen Monate setzt Tobias Zeplin ein Ende. Sogenannte wilde Partys auf dem Gelände sind, wie auch das unbefugte Betreten des Areals, strikt untersagt. Wer die Warnhinweise dennoch missachtet, riskiert eine Strafanzeige, so Zeplin. Schließlich ist er für die Sicherheit auf dem Grundstück verantwortlich.