Mit der Gürtelprüfung endet heute das einwöchige Sommerlager der Rohrberger Judo Crocodiles. An dem abwechslungsreichen Programm nahmen diesmal auch zehn Sportler des Stendaler Judovereins teil.

Rohrberg l Training, Spiel und Spaß lassen sich für die Judo Crocodiles des Sportvereins (SV) 04 Rohrberg sehr gut miteinander verbinden. Vor allem beim traditionellen Sommerlager, das die Sportler wie in den Vorjahren am Rohrberger Schoorberg aufschlugen, kommt dies zum Ausdruck. Neben 15 jungen Judokas aus dem eigenen Verein nahmen diesmal auch zehn Mädchen und Jungen vom befreundeten Stendaler Judoverein an dem Camp teil, das seit vergangenem Sonnabend jeden Tag neue Höhepunkte bot.

So unternahmen die Judokas eine gemeinsame Nachtwanderung durch den Rohrberger Wald, gestalteten T-Shirts mittels Batik-Technik, schwangen sich zu einer Fahrradtour nach Beetzendorf auf die Drahtesel und legten das Sportabzeichen ab. "Und auch Geburtstag wurde im Lager gefeiert", berichtete Mitorganisator Frank Pelczarski. Für Lennart Herbich, den Jubilar, war dies ein ganz besonderes Ereignis.

Gürtelprüfung bildet heute den Abschluss

Doch auch das Training kam nicht zu kurz. Jeden Tag machten sich die Campteilnehmer auf in die nahe Rohrberger Sporthalle, um mehrere Stunden die verschiedenen Techniken zu üben. Schließlich soll zur Gürtelprüfung, die heute den Abschluss des Sommerlagers bildet, alles perfekt klappen.

Am Mittwoch stand die traditionelle Judo-Safari auf dem Programm. "Die besteht aus drei Wettkampfteilen", erläuterte Frank Pelczarski. Zum einen fertigten die jungen Judokas kreative Plakate zum Thema an, außerdem gab es einen sportlichen Part mit Weitsprung, Sprint und Ballwurf. Und auch Judo durfte nicht fehlen, diesmal in Form eines japanischen Turniers. Dabei beginnen die beiden leichtesten Kämpfer und der jeweilige Sieger bleibt so lange auf der Matte, bis er maximal fünf Kämpfe gewonnen hat.

Nach der Gürtelprüfung soll das Sommerlager heute Nachmittag am Schoorberg in gemütlicher Runde ausklingen. "Wir wollen gemeinsam grillen", kündigte Frank Pelczarski an. Dazu sind auch die Eltern der Judokas eingeladen, ehe die Zelte abgebaut werden. Und auch beim Aufräumen am Sonnabendvormittag können die Crocodiles jede helfende Hand gebrauchen. "Wir freuen uns über jeden, der kommt und uns unterstützt, damit der Platz ordentlich hinterlassen wird", meinte "Judomutti" Beatrice Trüe aus Miesterhorst, die auch bei diesem Sommerlager wieder überall da mit anpackte, wo Hilfe benötigt wurde.

 

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