Spiel und Spaß waren am Sonnabend beim Sommerfest im Waldbad Apenburg an der Tagesordnung. Die Gäste konnten an diversen Wettbewerben teilnehmen. Die Veranstaltung war nach Ansicht des Fördervereins ein gelungener Abschluss einer passablen Saison.

Apenburg l "Eigentlich müsste es ja Herbstfest heißen", meinte Jürgen Ulrich, Vorsitzender des Fördervereins, zu Beginn des Sommerfestes mit Blick auf den wolkenverhangenen Himmel. Doch im Laufe des Nachmittags kletterte das Quecksilber dann doch noch auf 18 Grad - und mit der steigenden Temperatur stieg auch die Zahl der Gäste.

Diese konnten sich in verschiedenen Disziplinen beweisen. Beispielsweise gingen die 13-jährige Lena-Celine Hügel und die ein Jahr jüngere Lena-Celine Wernecke beim Arschbombenwettbewerb an den Start. Indes amüsierte sich die 10-jährige Gina Preetz auf der Minigolfanlage, die kleine Helena Schulz versuchte sich im Zielangeln und Moritz Büst sowie Thomas Schulz traten mit ihren Teams beim Volleyball-Turnier gegeneinander an. Darüber hinaus konnten Büchsen geworfen und Luftballons gestartet werden. "Derjenige, dessen Ballon am weitesten fliegt und Antwort bekommt, gewinnt", erklärte Jürgen Ulrich die Regeln. Preise gab es aber für alle Wettbewerbs-Teilnehmer.

"Das zeigt, dass den Leuten das Waldbad am Herzen liegt"

Jürgen Ulrich vom Förderverein

Zudem nutzte der Fördervereins-Vorsitzende das Sommerfest, um im Gespräch mit der Volksstimme eine erste Bilanz zu ziehen. Schließlich endet die Saison offiziell am kommenden Sonntag, 31. August. "Sollte es aber im September noch ein paar schöne Tage geben, werden wir mit der Gemeinde reden und das Waldbad nochmal öffnen", kündigte Jürgen Ulrich an - und blickte auf den Saisonverlauf zurück.

Demnach ließen die Besucherzahlen infolge des überwiegend schlechten Wetters im Laufe des Sommers nach. Wurden beispielsweise an Pfingsten Spitzenwerte mit knapp 400 Gästen erzielt, verloren sich an regnerischen Tagen nur wenige Gäste im Waldbad. Insgesamt gab es bis dato rund 6500 Besucher. "Das ist in etwa die Zahl wie vor zwei, drei Jahren", verglich Ulrich. Haupteinnahmequelle waren die Jahreskarten. Es wurden 92 Familienkarten, 12 Kinder-, sowie 25 Erwachsenen-Jahreskarten verkauft.

Der Dank des Fördervereins gilt zum einen allen Sponsoren. Dank der Spenden konnten beispielsweise Sonnenschirme gekauft werden. Zum anderen richtet sich der Dank an alle, die sich an den Arbeitseinsätzen beteiligt haben. "Dadurch werden wir die von der Gemeinde im Haushalt eingestellten 50000 Euro nicht vollständig verbrauchen. Früher wurde dieses Budget schon mal um 7000 bis 8000 Euro überzogen", schätzte Ulrich ein.

Für die Zukunft hat der Förderverein noch einige Wünsche. Dazu zählt unter anderem eine Rutsche. "Aber die ist wohl eher ein Fernziel. So viel Geld haben wir nicht in der Kasse", informierte der Fördervereins-Vorsitzende.

Viel wichtiger ist ihm ohnehin, dass das Waldbad auf Dauer Bestand hat. Diesbezüglich ist und bleibt Jürgen Ulrich optimistisch. "Allein in diesem Jahr hat unser Förderverein 20 neue Mitglieder gewinnen können. Wir sind zirka 80. Das zeigt, dass den Leuten das Waldbad am Herzen liegt."

   

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