Die Lüdelsener Wehr hat sich den Pokal der Gemeinde Jübar zurückgeholt. In einem spannenden Wettkampf schaffte die Truppe von Wehrleiter Lars Haase auf eigenem Platz die beste Zeit.

Lüdelsen l 37,27 Sekunden zeigte die Stoppuhr der Kampfrichter an, als die beiden Wasserbehälter am Ende der Wettkampfstrecke gefüllt waren. Und prompt gingen die Arme der Lüdelsener Feuerwehrleute nach oben. Im zweiten Durchgang hatten sie das geschafft, was man gemeinhin einen perfekten Lauf nennt. "Diese Zeit toppt so schnell keiner", war am Rande zu hören und so war es denn auch. Zwar gaben die Titelverteidiger aus Jübar noch einmal alles, um den Wanderpokal der Gemeinde doch noch in der eigenen Vitrine zu behalten, doch es langte nicht. Bürgermeister Carsten Borchert konnte die Trophäe nach 2012 zum zweiten Mal an die Lüdelsener Wehr überreichen.

Acht Feuerwehrteams nahmen am Wettkampf am Lüdelsener Twecht teil. Zu den Wehren der Gemeinde, die außer der Wendischbromer vollzählig vertreten waren, gesellten sich die Melliner Kameraden in Erinnerung an die einstige Zugehörigkeit zum Wirkungsbereich Jübar. Einen besonderen Achtungserfolg erzielte die Bornsener Wehr, die mit nur sechs Mann den dritten Platz erobern konnte.

Auch die Jugendfeuerwehr der Gemeinde zeigte ihr Können. Zwei Teams traten gegeneinander an, wobei die Abstimmung innerhalb der Mannschaften schon sehr gut klappte. Lediglich auf den Wettkampflauf der Frauen mussten die zahlreich erschienenen Zuschauer diesmal verzichten. Dafür gab es für die letztjährigen Pokalgewinnerinnen aus Lüdelsen eine Überraschung. "Die Frauen waren enttäuscht, dass sie für ihren Sieg keine Trophäe erhalten haben. Das holen wir heute nach", meinte der Bürgermeister und übergab die goldene Version des Wanderpokals, wie er auch bei den Männern seit einigen Jahren vergeben wird.

Im nächsten Jahr soll der Pokalwettkampf in Gladdenstedt stattfinden. Und 2016 gehen die Feuerwehrleute in Mellin an den Start, einigten sich die Wehrleiter am Rande des Geschehens.

   

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