Die Allende-Schule besteht seit 40 Jahren, war und ist eine moderne Bildungsstätte. Heute sogar barrierefrei, mit Sozialarbeiterin und als Ganztagsschule, an der der Anspruch besteht, Wissen und Erziehung als Herzstück der Schularbeit anzusehen.

Klötze l Einer, dessen unverwechselbare Handschrift die Bildungsarbeit der Allende-Schule Klötze trägt, ist Schulleiter Jörg Kägebein. Es war dem Pädagogen und Chef im Hause am Donnerstag im Verlauf der Feierstunde in der Aula anzumerken, dass er seine Kraft und Aufmerksamkeit dadurch belohnt sieht, dass ein Kollegium zusammen mit den Schülern eine sich ergänzende Einheit bildet. Kägebein sprach das Grußwort, blickte dabei zurück auf 40 Jahre Polytechnische Oberschule, auf den schweren Einschnitt im Berufsleben seiner Kollegen, als Kunrau und Kusey aufgelöst wurden, und Schüler wie Lehrer Klötze zugeschlagen wurden. Er berichtete mit Stolz von dem Werden dieser neuen Schulgemeinschaft und deren Erfolge. Bis zum heutigen Tag versteht es die Lehrerschaft den Bildungsauftrag mit moderner Unterrichtsmethodik und bewährtem Können zu erfüllen. "Wir bieten unseren Schülern Bildung und Erziehung an", warb Kägebein für die typische Arbeit an der Schule. "Hier wird Erfolg nicht geschenkt, sondern hart erarbeitet", unterstrich der Schulleiter. Das bestätigte auch die Amtsleiterin für Schule und Soziales im Altmarkkreis Salzwedel, Christel Gießler, in ihren Grußworten. Sie sieht die Allende-Schule gut aufgestellt, modern ausgestattet und somit fit für die Zukunft.

Kurz und schlicht formulierte Kägebein die Ausrichtung der Schularbeit: "Die Sekundarschule ist und bleibt ein Unikat im Land." In Richtung Landespolitik, die durch den Landtagsabgeordneten Jürgen Barth (SPD) präsent war, appellierte Kägebein um Schadensbegrenzung für Gymnasien, Sekundarschulen und Schüler. Der Zulauf zur Allende-Schule sinkt deshalb, weil immer mehr Schüler von der Grundschule gleich den Sprung ans Gymnasium wählen. Dabei steht der Bildungsstand häufig erst an zweiter Stelle der Entscheidung, mahnte Kägebein.

Dass die Sekundarschule im Verbund der Bildungseinrichtungen ein wichtige Größe für die Infrastruktur der Einheitsgemeinde darstellt, ist unbenommen, gratulierte Bürgermeister Matthias Mann zu 40 Jahre Sekundarschule. Und das an der Schule sehr gute Padagogik zum Alltag gehört, dass kann anhand der exzellenten Jahrgängen abgelesen werden, die die Sekundarschule in Richtung Beruf und Abitur verlassen.

Und noch eine herausragendes Merkmal spricht für diese Schularbeit: Ehemalige Schüler, die am Donnerstag im Verlauf der Feierstunde auf ihre Schulzeit an der Allende-Schule zurückblickten, sprachen immer wieder vom guten Miteinander der Lehrkräfte und Schüler, auch wenn hüben wie drüben Ausrutscher nicht ausblieben.

Die Sekundarschule Klötze ist ein Gebilde, das bereits zu DDR-Zeiten seine Wurzeln als Polytechnische Oberschule (POS) fest in Klötze verankerte. Dieses Bildungszentrum erhielt 1974 einen Neubau, in dem 700 Schüler von 35 Lehrkräften beschult wurden. Das hat sich deutlich verändert: Aktuell unterrichten 26 Lehrkräfte 239 Schüler in 14 Klassen.

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