Als einen "echten Glücksfall" bezeichneten die Mitglieder des Vorstandes des Heimatvereins Oebis- felde während ihrer vergangenen Sitzung die Gesprächsrunde mit Sally Perel, Autor des Buches "Hitlerjunge Salomon".

Oebisfelde l Positiv seien ebenfalls die diesjährigen Nachtwächterführungen verlaufen. Die Nachfrage zu den einzelnen Führungen sei enorm, so dass nicht alle Kartenwünsche erfüllt werden konnten. "Unsere Führungen, die alle ausverlauft waren, haben sich mittlerweile zu einem echten Renner, der auch überregional bekannt ist, entwickelt. In diesem Jahr wird es allerdings keine Führungen mehr geben. Im Frühjahr kommenden Jahres geht es wieder los. Eventuell erneut mit einigen Neuerungen", informierte Ulrich Pettke, Vorsitzender des Vereins.

Ein anderes Feld der Heimatfreunde ist das Burg- und Heimatmuseum im ehemaligen Gesindehaus auf dem großen Burghof. Pettke: "Auf Beschluss des Vorstandes wollen wir für die nächste Saison eine neue Sonderausstellung gestalten. Thema wird der Sport in Oebisfelde sein. Dazu haben wir bereits Gespräche mit Vertretern des SV Oebisfelde, des 1. FC Oebisfelde sowie mit ehemaligen Hockeyspielern geführt."

Bevor die Saison im kommenden Frühjahr eröffnet wird, stehen für die Heimatfreunde in diesem Jahr noch zwei Höhepunkte auf dem Programm: 25 Jahre Öffnung der innerdeutschen Grenze sowie der Weihnachtsmarkt.

Zur Grenzöffnung seien, wie Pettke formulierte, zwei gemeinsame Aktivitäten mit dem Förderverein Erhalt der Nicolaikirche vorgesehen. "Näheres möchte ich dazu noch nicht sagen", erklärte der Vereinschef.

Anlässlich des Weihnachtsmarktes am 6. und 7. Dezember steht für die Besucher wieder das Museum sowie der Burgturm offen - zu verlängerten Öffnungszeiten. Weiter im Marktprogramm des Vereins: am 7. Dezember ein Kuchenbasar im Rittersaal. Außerdem wird der Verein an beiden Markttagen mit einigen interessanten Angeboten im Rittersaal mit einem Infostand vertreten sein.