Jübar (wmo) l Die marode Abwasserleitung in Jübar soll im kommenden Jahr endlich saniert werden. "Der Wasserverband Klötze hat die dafür notwendigen Mittel in seinem Haushaltsplan für 2015 eingestellt", verkündete Bürgermeister Carsten Borchert während der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die existierende Leitung sei eine der ältesten in der Region. "Wir haben geduldig gewartet, bis alle anderen Orte angeschlossen sind, jetzt kommen wir an die Reihe", meinte Borchert. Im Zuge der Kanalarbeiten könnte dann auch die stark sanierungsbedürftige Kreisstraße durch Jübar erneuert werden.

Eventuell Auffangbecken in der Nähe des Friedhofs

Noch nicht entschieden sei, ob Jübar eine Mischwasserleitung erhält oder getrennte Systeme für Regen- und Schmutzwasser. Das Problem: Bisher lief das Regenwasser des gesamten Ortes aufgrund der Lage komplett in Richtung Frachtstraße. Möglich wäre der Bau eines Auffangbeckens in der Nähe des Friedhofes. "Doch das wird alles noch diskutiert", erklärte der Ortschef.

Für den Wasserverband hatte Borchert viel Lob übrig. Dieser kümmere sich vorbildlich und sensibel um die Reparatur der immer wieder auftretenden schadhaften Stellen an der Wasserleitung in Jübar. Geräuschlos würde die Information der Bürger darüber klappen, wann das Wasser bei ihnen wegen der Reparaturen abgestellt wird.