Oebisfelde l Mitarbeiter des Instituts für Binnenfischerei in Potsdam-Sacrow, die auch das Fischkataster für die Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt führen und gute Kontakte zum Landesangelverband unterhalten, arbeiten derzeit am Nachweis von Vorkommen von sogenannten invasiven Fisch- und Krebsarten. Dazu gehören auch Schwarzmundgrundeln und Wolgazander.

Konkret gehe es um die Vorkommen im Mittellandkanal. Wie Institut-Mitarbeiter Ingo Borkmann erklärte, seien die genannten Fischarten aktuell im Mittellandkanal ostwärts zügig in der Ausbreitung begriffen. Da diese Fische mit Strom schlecht gefangen werden können und momentan keine fischereilichen Untersuchungen im Mittellandkanal laufen, seien Borkmann und seine Kollegen sehr auf die Hilfe der Angler angewiesen. Bekannt seien bislang Fangmeldungen von Schwarzmundgrundeln und Wolgazander im Bereich Grenze Niedersachsen, östlich Oebisfelde, Calvörde sowie Bülstringen.

Angler, die weitere invasive Schwarzmundgrundeln und Wolgazander aus dem Mittellandkanal fischen, auch Totfunde können gemeldet werden, wenden sich bitte an den Angelverein Oebisfelde und Umgebung. Ansprechpartner ist Vereinschef Steffen Lachmann. Zu erreichen ist er unter der Telefonnummer 0174/269 99 42.