Heute, am Heiligen Abend, wendet sich Klötzes Bürgermeister Matthias Mann mit einer Grußbotschaft an alle Einwohnerinnen und Einwohner. Sein besonderer Dank gilt jenen, die sich zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger engagieren.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt Klötze, "erst am Ende eines Jahres weiß man, wie sein Anfang war." Das Zitat von Friedrich Nietzsche trifft den Nagel auf den Kopf. Denn bei jedem Rennen lässt sich beobachten: Was nützt der beste Start, wenn man vom Weg abkommt oder einem kurz vor dem Ziel die Puste ausgeht? Vor wenigen Wochen fieberten viele Deutsche mit der Nationalelf. Würden sie es noch schaffen? Würden sie Fußball-Weltmeister werden? Sie haben gewonnen, Sie sind nicht vom Weg abgekommen, haben sich nicht von der Konkurrenz überholen lassen, ihnen ist kurz vor dem Ziel nicht die Puste ausgegangen. Was für ein Erfolg, was für eine Freude.

Auch wir in Klötze haben in diesem Jahr viele Ziele erreicht und freuen uns darüber. Unsere Einheitsgemeinde hat sich weiter positiv entwickelt. Der neue Stadtrat hat nahtlos seine Arbeit nach der Kommunalwahl aufgenommen. Viele freiwillige Aufgaben in Kultur, Sport, Kinder- und Jugendarbeit sowie bei Investitionen konnten umgesetzt werden. Unsere Orte sind lebens- und liebenswert. Das Baugeschehen junger Familien und die Geburtenzahlen sprechen für sich.

"Gemeinsam werden wir die Aufgaben meistern."

Nie ging es uns hier in Deutschland so gut wie heute. Rekordhoch bei den Beschäftigten, Steuerkassen gefüllt, keine neuen Schulden, fast 70 Jahre in Frieden, 25 Jahre Mauerfall, Wohlstand und vieles andere mehr nehmen wir all zu oft als selbstverständlich hin. Um uns herum gibt es aber auch Krankheit, Krieg und Tod. Ukraine, Irak, Gaza - das Leid der Menschen sollte uns in unserem Wohlstandsdenken innehalten lassen, damit manche Werte wieder in den Vordergrund rücken können. Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen. Was wir wollen ist längst nicht das, was wir brauchen. Je mehr ein Mensch den Blick auf das Fehlende richtet, desto unzufriedener wird er. Er übersieht das Glück, das er hat und er betrügt sich um ein fröhliches und dankbares Leben.

Wir werden das neue Jahr mit der Gewissheit beginnen, dass wir wieder erhebliche Anstrengungen vor uns haben. Die Perspektiven sind gut und ich bin mir sicher: Gemeinsam werden wir die Aufgaben erfolgreich bewältigen. Wir müssen uns auf neue Anforderungen einstellen, Entwicklungsziele neu definieren und enger zusammenwachsen. Geld ausgeben, das man nicht hat, löst nicht das Problem, sondern ist das Problem.

"In Klötze fühlt man sich wohl."

Ich bedanke mich zum Jahreswechsel bei Ihnen allen, die sich mit viel Tatkraft, Kreativität, Initiative und Einfallsreichtum für die Stadt Klötze engagiert haben. Viele Menschen in unserer Stadt und den Ortschaften, die ein Amt begleiten, ein Unternehmen führen, ihren Job ausfüllen und sich in Vereinen oder Projekten einbringen, bewirken viel Positives für unsere Kommune.

Die Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihrem Standort in der Stadt die Treue halten, die Geldinstitute, die viele gesellschaftliche und kulturelle Initiativen unterstützen, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die Kirchen, das Deutsche Rote Kreuz, die vielen Bürgerinnen und Bürger, die behinderten und kranken Menschen helfen, die gesellige Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren aber auch für Familien sowie für Kinder und Jugendliche organisieren - Sie alle schaffen etwas für Ihre Mitmenschen und damit für die Stadt Klötze.

Erhalten Sie sich dieses Gefühl im Kleinen im Kreise Ihrer Familie und Freunde und bewahren Sie sich dieses im Großen für Klötze. Es lohnt sich, unsere Kommune noch menschlicher und freundlicher zu erleben. Hier fühlt man sich wohl. Ich lebe und arbeite hier gerne - zusammen mit Ihnen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen sowie Ihren Familien und Freunden ein ruhiges, erholsames und schönes Weihnachtsfest sowie ein gutes und erfolgreiches neues Jahr.

Ihr

Bürgermeister

Matthias Mann