Mehr als 1000 Kilometer haben die Mitglieder der Jübarer Radfahrgruppe seit 2008 im Sattel zurückgelegt. Während ihrer Weihnachtsfeier zogen sie Bilanz.

Jübar l "Wir haben die 1000-Kilometer-Marke überschritten", verkündete Frank Boy während der Weihnachtsfeier der Jübarer Radfahrgruppe stolz. Und das nach einem nicht ganz einfachen Jahr, in dem nicht zuletzt aufgrund des langwierigen, krankheitsbedingten Ausfalls des Leiters die Aktivitäten der Gruppe etwas eingeschränkt waren. Trotzdem kamen auch diesmal etwa 200 Kilometer zusammen.

Von 2008 an, als die Radlergruppe gegründet wurde, bis einschließlich 2013 waren 900 Teilnehmer bei den Touren unterwegs. 2012 konnte mit 175 die größte Beteiligung verzeichnet werden, ein Jahr später waren es 131 Radler, die in den Sattel stiegen. Sie legten 174 Kilometer zurück. "2010 hatten wir den bisherigen Höchstwert mit 208 Kilometern", erinnerte Frank Boy. Mit durchschnittlich 19 Teilnehmern bei den sieben Touren im Jahr 2013 könne man zufrieden sein. Im Schnitt ging es bei jeder Fahrt rund 25 Kilometer durch die nähere und weitere Umgebung. Der Radlerchef erinnerte an die Tagesfahrt nach Tangermünde, die Tour nach Suderwittingen, wo sich die Radfahrer einen Erdbeerhof ansahen, und an die Ausflüge mit dem Drahtesel nach Audorf und Schwiesau mit Besuch der Wassertretstelle. "Für unsere Aktivitäten wurden wir außerdem mit einem Volksstimme-Blumenstrauß des Monats geehrt", freute sich Frank Boy. Von der geplanten Tour zur Diesdorfer Mosterei, die besichtigt werden sollte, hätten die Radler "aus finanziellen und organisatorischen Gründen" Abstand genommen.

Der Jübarer bedankte sich bei seinem Radlerrat für die große Unterstützung bei der Organisation der Touren. "Jeder hat seine Aufgabe, die sehr gut erfüllt wird, so dass jede Fahrt zu einem Höhepunkt wird", lobte Boy. Für das nächste Jahr habe er jedoch den Wunsch, dass die Radlergruppe nicht nur gemeinsam zu den Tourzielen aufbricht, sondern ebenso geschlossen wieder zurückfährt - schon aus versicherungsrechtlichen Gründen. Dies sei bisher nicht immer der Fall gewesen.

Bei Kaffee und von den Frauen der Gruppe selbstgebackenem Kuchen verlebten die Radler einen unterhaltsamen Adventsnachmittag. Zu dessen Gelingen trugen auch Ingrid und Helge Körtge aus Köckte mit ihren Gesangseinlagen bei.

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