Die Schülerzahlen sind rückläufig. Trotzdem geht die Stadt Klötze davon aus, dass die drei Grundschulstandorte in Klötze, Kusey und Kunrau langfristig Bestand haben werden.

Klötze l Die Stadt Klötze ist Träger von drei Grundschulen, nämlich jenen in Klötze, Kusey und Kunrau. Wie aus der Statistik (siehe oben) abzulesen ist, sind die Schülerzahlen rückläufig. Wurden 2004 noch 112 Mädchen und Jungen eingeschult, waren es in diesem Jahr gerade mal 83. Dennoch, so sagte Klötzes Bürgermeister Matthias Mann jüngst im Hauptausschuss, sind alle drei Standorte über die mittelfristige Schulentwicklungsplanung gesichert. "Sie werden weiter Bestand haben. Hier sind wir auf der sicheren Seite", betonte das Stadtoberhaupt."

Generell gilt, dass Grundschulen in dünn besiedelten Regionen, zu denen auch der Altmarkkreis Salzwedel gehört, nach den gesetzlichen Vorgaben bis zum Schuljahr 2016/2017 eine Mindestschülerzahl von 52 (13 Einschüler) haben müssen. Ab dem Schuljahr 2017/2018 sind mindestens 60 Schüler (15 Einschüler) gefordert.

Doch für die Grundschulen in Klötze, Kusey und Kunrau besteht bis auf Weiteres keine Gefahr. "Für den Planungszeitraum bis 2018/2019 erreichen alle drei Standorte die notwendigen Schülerzahlen", hieß es im Hauptausschuss. Die Verwaltung geht sogar davon aus, dass die drei Grundschulen auch langfristig Bestand haben werden, trotz der rückläufigen Schülerzahlen.

Dank dieser Gewissheit kann auch künftig in die Einrichtungen investiert werden. So sind für die weitere Sanierung der Kunrauer Grundschule im Haushaltsplan 67700 Euro veranschlagt. Davon, so erklärte Kämmerin Elke Oelze, sollen die Fassade und die Fensterbänke erneuert werden.

 

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