Zum traditionellen Neujahrsschießen hatte der Klötzer Schützenverein am Sonnabend eingeladen. Dabei ließen sich die Schützen auch nicht von orkanartigen Böen und extremen Schauern beeindrucken, die während des Wettbewerbs über die Stadt brausten.

Klötze l Jäger bleiben bei einem Sturm zuhause, weil der Wind beim Schuss die Flugbahn des Geschosses beeinflusst. Das aber zählten die Veranstalter des Neujahrsschießens auf der Schießanlage an der Schwiesauer Chaussee am Sonnabend zu den erschwerten Bedingungen, mit denen alle Schützen zu kämpfen hatten.

Geschossen wurde mit großkalibrigen Langwaffen ohne optische Zielhilfen auf eine 50 Meter entfernte Scheibe. Jeder Schütze konnte zwei Schuss zur Probe abgeben, fünf kamen in die Wertung.

Das versuchten auch Landrat Michael Ziche, der SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Barth, Klötzes Bürgermeister Matthias Mann und Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt. Allerdings reichte es bei ihnen nicht für einen vorderen Platz.

Insgesamt gingen 89 Schützen an den Start, die 185 Mal auf Scheiben schossen. Uwe Schiller: "Ich danke allen Helfern, besonders Bernd Unruh, der meilenweit für die Preise gelaufen ist." Die Siege gingen an altbewährte Schützen: bei den Männern an Henry Herper, bei den Frauen an Ruth Krone. Für Unterhaltung sorgten die Klötzer Jagdhornbläser.

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