Klötze l Trotz der sinkenden Geburtenrate ist die Anzahl der zu betreuenden Kinder in den Einrichtungen der Stadt Klötze nur unwesentlich verändert. Darüber informiert die Stadt im Vorbericht zum Haushaltsplan für das laufende Jahr. Demnach besuchten im Jahr 2005/2006 408 Kinder die Kitas in der jetzigen Einheitsgemeinde, 2009/2010 waren es 430 Kinder, 2013/2014 425 Kinder. Als einen Grund für die Konstanz wird die notwendige Berufstätigkeit der Eltern vermutet.

"In den kommenden Jahren gilt es nun, die Kosten für die Stadt und die Eltern in einem vertretbaren Rahmen zu halten", heißt es weiter. 2010 erfolgte nach der Fusion zur Einheitsgemeinde eine Anpassung der Beiträge, um den gestiegenen Kosten Rechnung zu tragen. Die finanzielle Unterstützung des Landes und des Kreises für den laufenden Betrieb der Kitas sei weiterhin erforderlich, um die Betreuungsplätze für die Eltern bezahlbar zu halten. Allerdings kann noch nicht eingeschätzt werden, wie sich das Kinderförderungsgesetz weiter auf die Kitas auswirken wird. Ab diesem Jahr müsse das Entgelt mit dem Altmarkkreis neu verhandelt werden. Dabei bestehe die gesetzliche Verpflichtung, dass die Elternbeiträge maximal 50 Prozent des Defizits betragen dürfen. Auch für den freien Träger Kinderglück Steimke erfolgt 2015 eine Kostenbeteiligung seitens der Stadt.

Klar ist: Mit weiteren Kostensteigerungen ist zu rechnen. Die Folgen können erst dieses Jahr ermittelt werden.