Das Deutsche Rote Kreuz in Klötze verzeichnete 2013 insgesamt 1583 Blutspender und damit ein Plus von 54. Die Zahlen bleiben relativ konstant. Dieses Jahr wird es statt 31 nur 26 Blutspende-Termine geben.

Klötze l Blut kann Leben retten. Doch es muss auch vorhanden sein. Um Reserven anzulegen, gibt es Termine, bei denen Freiwillige zur Ader gelassen werden. Davon bot der DRK-Kreisverband Altmark West im vergangenen Jahr wieder 31 an, und zwar in Apenburg, Beetzendorf, Jübar, Rohrberg, Klötze, Kunrau, Kusey und Miesterhorst. Insgesamt gab es 1583 Spender. "Das sind 54 mehr als 2013", freut sich Kornelia Borchert vom DRK im Gespräch mit der Volksstimme. Durchschnittlich gab es pro Termin rund 51 Spender. Auch das ist ein leichtes Plus von zwei Spendern gegenüber dem Vorjahr "und ein ganz guter Wert", wie Borchert befindet. Die Zahl der Erstspender beläuft sich wie 2013 auf 62.

Überhaupt, so sagt sie, blieben diese Daten in der Vergangenheit recht konstant. Die meisten Spender sind erfahrungsgemäß älteren Semesters. So hat es schon die Befürchtung gegeben, dass es mit dem demografischen Wandel und dem Rückgang der Einwohner auch weniger Blutspender geben würde. Aber: "Wir können zum Glück noch keine großen Veränderungen feststellen. Hoffentlich bleibt das so", wünscht sich Kornelia Borchert, die nicht müde wird zu betonen, wie wichtig Blutspenden sind. "Schließlich kann jeder mal auf dem OP-Tisch landen oder in die Lage geraten, dass er Blut benötigt." Und: Blut kann nun mal nicht künstlich hergestellt werden. Kornelia Borchert weiß, dass in Deutschland pro Tag zirka 15000 Blutspenden benötigt werden.

Umso ärgerlicher wäre es dann, wenn die Zahl der Blutspender zurückginge. Warum auch immer. Als mögliche Gründe nennt Kornelia Borchert Krankheit, Urlaub oder Schichtdienst.

Generell, so bilanziert Kornelia Borchert, ist der DRK-Kreisverband mit der Statistik (siehe Grafik) recht zufrieden, "wobei es örtlich durchaus besser sein könnte".

Dankeschön an die Helfer

So haben 2013 an den Terminen in Klötze weniger Spender teilgenommen als gewohnt. "Sonst waren das jeweils immer über 100", erinnert sich Kornelia Borchert. "Aber 2013 war das nur einmal der Fall."

Mit einem herzlichen Dankeschön möchte sich die DRK-Mitarbeiterin an die 15 Frauen und Männer wenden, die dem DRK auch 2013 fleißig zur Seite standen und zusammen 383,5 Stunden lang ehrenamtlich arbeiteten. "Ohne sie wären wir nichts. Sie haben uns wieder super unterstützt", so Borchert.

Abschließend weist sie darauf hin, dass es in diesem Jahr nur noch 26 statt 31 Blutspende-Termine geben wird. Elke En-drulat, Gebietsreferentin des DRK-Blutspendedienstes, der bei diesen Terminen den medizinischen Part übernimmt, erklärt hierzu: "Wir passen uns damit dem Bedarf der Krankenhäuser an, sodass wir immer die erforderlichen Blutmengen liefern können."