Gut um ein Drittel ist die Bilanz für Eheschließungen in der Einheitsgemeinde Klötze angestiegen. Waren es im Jahre 2013 noch 42 Trauungen, so gaben sich 2014 insgesamt 62 Paare da Ja-Wort. Und auch die Geburten erhöhten sich deutlich von 75 auf 98.

Klötze l Die beiden Standesbeamtinnen der Einheitsgemeinde Klötze haben gut lachen. Die Statistik der Eheschließungen für das vergangene Jahr weist ein dickes Plus auf: 62 Paare ließen sich in den Standesämtern Klötze und Kunrau trauen. In 2013 waren es hingegen nur 42. Besonders im Schloss Kunrau geben sich Heiratswillige gern das Ja-Wort. Dort schlossen 39 Paare den Bund fürs gemeinsame Leben.

Einen Lebensbund über die Grenzen hinweg gingen drei Paare ein; dabei gaben zwei Ehepartner aus der Ukraine und eine Braut aus Thailand das bedeutsame Versprechen. Und auch das ist im Klötzer Standesamt möglich: Gleich sechs Paare taten ihre erste Schritte auf dem Weg zur amtlich geschlossenen Zweisamkeit mit einer Beratung bei Bettina Schulze und Petra Müller im Klötzer Rathaus. Und die halfen gern mit Auskünften weiter.

Zwar nahmen die Geburten im vergangenen Jahr innerhalb der Einheitsgemeinde nicht wie bei den Hochzeiten um ein Drittel zu, doch die 98 neuen Erdenbürger bedeuten im Vergleich zu 42 Neugeborenen in 2013 ein deutliches Plus. Nach der Stadt Klötze mit 35 Geburten in 2014 folgen die Orte Jahrstedt (9), Kusey und Steimke (8) sowie Wenze (9).

Unter den Vornamen der jüngsten Familienangehörigen gibt es keinen absoluten Trendsetter. Hier herrscht eine große Bandbreite. Bei den Mädchen lagen die Vornamen Pia und Hannah mit jeweils zwei Nennungen vorn. Paul nannten drei Eltern ihren jüngsten Spross, gefolgt von Max, Leon, Jonah, Lennart, Luca, Oskar, Ole und Anton, die jeweils für zwei Jungen ausgesucht wurden.