"Besser hätten wir es wohl nicht treffen können", sagte am Sonntagmorgen Ulrich Pettke, Vorsitzender des Heimatvereins, vor dem Start der diesjährigen Grünkohlwanderung der Heimatfreunde.

Oebisfelde l Denn das Wetter spielte mit. Es lag zwar kein Schnee, doch vor allem wegen des kalten Windes, umrahmt von einem strahlend blauen Himmel, kam winterliche Atmosphäre auf. Gegen die gefühlten Minusgrade hatten sich die knapp 40 Frauen und Männer, die der Wandereinladung des Vereins gefolgt waren, aber mit entsprechender Kleidung gewappnet. Außerdem gab es vor dem Abmarsch den traditionellen Starterpiloten zum Aufwärmen.

"Zu unserer Wanderung sind sogar 55 Anmeldungen eingegangen. Da einige aber nicht mehr so gut zu Fuß sind, werden sie zum Essen zu uns stoßen", erklärte Pettke weiter.

Das Grünkohlmahl ließ zunächst aber noch auf sich warten. Zuerst mussten auf Schusters Rappen rund zehn Kilometer bewältigt werden. Gestartet wurde an der Tankstelle. Anschließend ging es den Apfelweg entlang in Richtung Landhagen bis zum Kalkweg. Dort hatten sich einige Zeit vorher bereits Brigitte Kunau, ihr Ehemann Klaus sowie Hannelore Pettke eingefunden. Sie waren an diesem Tag die Versorgungsmannschaft. Zum Warmhalten standen natürlich die heißen Getränke, insbesondere Glühwein, hoch im Kurs.

"Anschließend sind wir dann über den Kalkweg bis zum Weddendorfer Kauschietenenne gewandert", beschrieb der Vereinschef den weiteren Weg. Überholt wurden die Wanderer zwischendurch wieder vom Versorgungsteam. Grund: Eine zweite Pause stand noch auf dem Plan, diesmal an der Weddendorfer Gänseweide.

Nach der zweiten Rast ging es dann aber zügig in Richtung Ziel. Das befand sich in Niendorf und lautete Gaststätte Zum lustigen Rieckchen. Dort hatten Christel Rieck und ihr Team für den Verzehr des Kohls mit verschiedenen Beilagen alles bestens vorbereitet.

"Nach dem Essen stand dann noch unser beliebtes Grünkohl-Quiz auf dem Programm. Zehn Fragen, wobei der Grünkohl natürlich die Hauptrolle spielte, waren zu beantworten. Dabei ging es spannend zu. Schließlich waren Stechen notwendig, um die Besten zu ehren", erläuterte Pettke.

Grünkohl-Königin wurde schließlich Kristin Wallot. Sie verwies das Oma-Enkelin-Gespann Karin und Tamila Lambrecht auf den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang landete Elisabeth Ramm.

 

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