Jahrstedt l "Wir werden in unserem Bestreben, die Ausbildung für den Einsatzdienst voranzubringen, nicht müde werden", versprach Wehrleiter Randy Schmidt gegenüber Gordon Strathausen als Vertreter der Stadt Klötze und gegenüber den Mitgliedern, die in den Jahrstedter Saal gekommen waren. Und dass sich unter den derzeit 43 Einsatzkräften besonders engagierte befinden, dokumentierte der Wehrleiter in seinem Jahresbericht in Sachen Grundausbildungslehrgang für Nachwuchskräfte innerhalb der Einheitsgemeinde. Ein sichtbares Zeichen für das Ehrenamt setzte hingegen Janine Apmann, die trotz ihres Geburtstages die Jahresversammlung einer privaten Feier vorzog.

Doch in den zurückliegenden Monaten dachten nicht alle aktiven Wehrmitglieder so, so dass die Zahl der Einsatzkräfte um sieben schrumpften. Es ärgerte nicht nur den Wehrleiter, dass gleich drei junge und zudem für den Einsatz ausgebildete Männer "keinen Bock mehr auf Feuerwehr" hatten. Der sonntägliche Übungsdienst überfordere ihre Kräfte, erhielt Schmidt von ihnen als zu akzeptierende Antwort.

Das innere Gefüge der Wehr stimmt jedoch, stellte Schmidt heraus. Wie im Vorjahr rückten die Jahrstedter Feuerwehrleute auch 2014 erneut zu neun "heißen" Einsätzen aus. Und erneut lagen die Einsatzorte nicht nur in Jahrstedt. Sie umfassten zudem ein großes Einsatzspektrum und das zu jeder Tag- und Nachtzeit (Volksstimme berichtete). Besonders erfreulich, so Schmidt, war die Erkenntnis, dass stets eine Einsatzstärke von bis zu 95 Prozent erreicht werden konnte.

Die rührig betreute Nachwuchsabteilung aus Kinderfeuerwehr und Jugendabteilung hat am Freitagabend einen neuen Jugendfeuerwehrwart erhalten: Mirko Kammann wurde von der Versammlung in diese Verantwortung gewählt. Der bisherige Verantwortliche Steve Schmidt trat in die zweite Reihe.

Ausschließlich lobende Worte fand Gordon Strathausen von der Stadtverwaltung. Er versprach, die seit langem bestehende Forderung nach einer digital anzusteuernden Sirene in Böckwitz im Rathaus erneut vorzutragen. Und auch die Forderung nach Umsetzung der vorliegenden Risikoanalyse aus Feuerwehrhand nahm er mit auf dem Heimweg. Hingegen übergab er den sogenannten Knisterumschlag. Anerkennende und bestärkende Worte hatte auch der stellvertretende Ortsbürgermeister Ronny Bratke parat. Er wurde als Mitglied der Wehr nachträglich von Randy Schmidt ausgezeichnet.

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