Oebisfelde l Eine bemerkenswerte Vorstellung lieferte das Team 1..2..-Roboter, gebildet aus den Oebisfelder Schülern Lisa-Marie Brose, Jakob Schneider, Moritz Pogadl, Niklas Brose, Steven Richter, Hannes Ulrich, Marius Warthmann und Justin Pflock, beim Regionalausscheid der 1. Lego-Liga 2014/2015 ab. Denn an der Magdeburger Otto-von Guericke-Universität landete die Truppe aus der Allerstadt kürzlich auf dem dritten Platz.

Die 1. Lego-Liga ist ein internationaler Wettbewerb, bei dem Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren mit Begeisterung für Wissenschaft und Technik ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung und der Bau eines Roboters aus Legoteilen. So müsse der Roboter in der Lage sein, auf einem vorgegebenen Spielfeld selbstständig Ziele, sogenannte Aufgabenmodelle aus Legoteilen, zu finden und diese mechanisch zu betätigen. Zur Aufgabe gehöre es auch, dass der Roboter Gegenstände aufnimmt und an definierten Punkten ablegt.

Der zweite Schwerpunkt des Regionalausscheides hat in der Bearbeitung eines Forschungsauftrages bestanden. Unter dem Motto "Das Klassenzimmer der Zukunft" sollten Ideen zur Zukunft des Lernens entwickelt werden.

Beim Wettkampf selbst hatten die Oebisfelder ihre Konstruktion zunächst vorgestellt. Die Gutachter hatten dazu knifflige Fragen gestellt und wollten wissen, welche Probleme in der Entwicklungsphase zu lösen waren. Vor einer zweiten Jury ist das Ergebnis der gemeinsamen Forschungsarbeit präsentiert worden. Die dabei vorgestellte Idee der Oebisfelder Schüler, einer Wissensbank in einem Netzwerk, die von Schülern und Lehrern ständig weiterentwickelt werden kann, sei auf großes Interesse gestoßen.

Beim Teamwettbewerb war es schließlich darauf angekommen, sich als Gruppe zu präsentieren. Die Kinder und Jugendlichen hatten unter anderem dargestellt, wie sie gemeinsam in den zurückliegenden Monaten die Forschungsaufgabe und die Entwicklung des Roboters bewältigt hätten. Die Vorstellung habe überzeugt. Die Oebisfelder landeten in der Teamwertung auf dem ersten Platz und konnten wie im Vorjahr den Pokal in dieser Wertung mit nach Hause nehmen.

Der Höhepunkt waren jedoch die Roboterwettkämpfe. Zwei Teams hatten an benachbarten Tischen gegeneinander gekämpft. Die höchste Punktzahl aus drei Runden ist für die Platzierung in diesem Teilwettbewerb gewertet worden. Für die Oebisfelder Mannschaft sprang dann wie erwähnt der dritte Gesamtrang heraus.

Fazit: Die Oebisfelder Mädchen und Jungen werden sich intensiv auf den nächsten Liga-Wettkampf vorbereiten und hoffen auf den Gesamtsieg. Das Zeug dazu hätte die Roboter-Formation von der Aller jedenfalls.

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