Wassensdorf l Einmal längs durch Wassensdorf, bis nach Oebisfelde hinüber und wieder zur Festscheune zurück zogen die Mitglieder des Wassensdorfer Carnevals Clubs (WCC) auch in diesem Jahr bei ihrem Karnevalsumzug.

Am Sonntagnachmittag hatten sich zahlreiche Ortsbewohner und auch viele Gäste aus den umliegenden Orten versammelt, um mitzuerleben, was sich die WCC-Narren in diesem Jahr hatten einfallen lassen. Passend zum Programm "1111 Jahre Wassensdorf", das an die Oebisfelder 1000-Jahr-Feier des vergangenen Jahres angelehnt war, hatten die Karnevalisten einen kleinen Festumzug auf die Beine gestellt. Und wie beim großen Festumzug in Oebisfelde gab es dabei verschiedene Schaubilder zu bewundern.

Die ersten Siedler, die Wassensdorfer Bauern und eine Hochzeit waren dabei zu bewundern. Auch Burgvoigt Laurenzius und sein Gefolge liefen im Festumzug mit, ein Schaubild erinnerte außerdem an den großen Wassensdorfer Brand von 1858. Auch die goldenen 20er Jahre sowie die wilden 60er wurden gebührend in Schaubildern dargestellt. Selbst die "Wassensdorfer Rabauken" präsentierten sich, auch wenn ihre Kindertagesstätte im vergangenen Jahr geschlossen worden war. "Wir haben auch einen Festumzug auf die Beine gestellt, bei uns hat es aber kein ganzes Jahr gedauert", erklärte WCC-Chefin Simone Hintersdorf mit einem Augenzwinkern als Seitenhieb an die Oebisfelder 1000-Jahr-Feier. Diese hatte viele Steilvorlagen für das aktuelle Programm des WCC geliefert, das die kleinen und größeren Problemchen des Festes auf witzig-ironische Weise aufgriff.

So kamen neben dem "Goldenen Poesiealbum", in das sich alle besonderen Bürger Wassensdorfs eintragen durften, auch Ortsräte in der Show und im Festumzug vor. Nachdem die Tanzgruppe des WCC den Festumzug mit einem kleinen Auftritt beschloss, fand im Saal der Gaststätte Zum Storch der beliebte Kinderkarneval statt.

Weitere Fotos zum Wassensdorfer Karnevalsumzug gibt es in der morgigen Ausgabe der Volksstimme zu sehen.

 

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