Mit Stolz informierte der Vorstand des Klötzer Kleingartenvereins Friedensberg, dass die sogenannten Tafel-Gärten auch in diesem Jahr weiter bewirtschaftet werden. Überhaupt gab es viel Lob und wenig Tadel für die 90 Parzellenbesitzer im Verlauf der Jahreshauptversammlung.

Klötze l Die Bewirtschaftung der Tafelgärten habe auch im zurückliegenden Jahr vorbildlich funktioniert, berichtete Vorsitzender Michael Witt in seinem Jahresrückblick. So wurde die Information im vollbesetzten Saal von "Karins Treff" freudig aufgenommen, dass vom kommenden April bis 30. September erneut drei Langzeitarbeitlose die Ackerkrume der speziellen Kleingärten für erntefrisches Gemüse und Obst nutzen werden. Die Bewirtschaftung dieser Flächen und das Miteinander von Tafel-Verein, Jobcenter und Kleingartenverein sehen Witt und sein Stellvertreter Frank Martin als Aushängeschild für die Gemeinschaft am Friedensberg.

Wenngleich sich der Leerstand um 15 Parzellen auf aktuell 90 Gärten erhöht hat, so konnten zehn Kleingärten wieder in neue Verantwortungen verpachtet werden. Und auch die Zahlungsmoral hat sich weiter verbessert, war dem Kassenbericht zu entnehmen.

Verbessert hat sich auch der Zustand vieler Kleingärten, obwohl immer noch einige Pächter das Kleingartengesetz sehr lax auslegen, so der Vorsitzende. "Doch die Vorzeigeparzellen haben zugenommen", attestierte Siegfried Basse, Beisitzer im Vorstand für die Kleingartenwettbewerbe.

Für ihre nimmermüde werdende und satzungsgemäße Gartengestaltung wurden Ilse Göricke, Brigitte Jordan, Maik Gohl, Birgit Körner, Bernd Uhr sowie René und Katrin Glupe (Uhr und Glupes fehlten) vom Vorstand mit Sachpreisen bedacht.