Nesenitz l Ein wichtiges Thema der Gartenakademie Sachsen-Anhalt mit Sitz auf Gut Zichtau ist der Schutz von Umwelt und Artenvielfalt. Dazu gibt es rund um den Globus einige Modelle. Doch auch im Kleinen kann jeder seinen Beitrag dazu leisten. Wie das funktioniert, wird am sogenannten Grünen Tisch, der bis zum 30. Juni in 430 Städten und Orten der Altmark zu Gast ist, erklärt. Erste Station war am Montagmorgen Nesenitz. Am Mittag folgte dann Immekath. Betreut wurde der Stand von Sybille Meyer.

"Es ist traurig", so sagt die Ristedterin, "wenn man in manchen Gärten nur noch Steine und vielleicht ein paar Buxbäume sieht." Das sei nicht nur langweilig, sondern zeuge auch nicht von ökologischem Bewusstsein. Sybille Meyer betont: "Je mehr Pflanzen wir in unseren Gärten haben, umso mehr Tiere gibt es auch." Und genau dann sei das ökologische Gleichgewicht hergestellt. Generell beklagt Sybille Meyer, dass die Menschen ihren "Grünen Daumen" verloren hätten. "Vor allem bei jungen Leuten ist es so, dass sie sich mit Handys und Computern auskennen, aber gar nicht mehr wissen, woher eigentlich das Gemüse kommt."

Um das zu ändern, gibt sie gerne Tipps und Ratschläge. Zudem biete die Gartenakademie regelmäßig Schulungen und Fortbildungen an.

Wer seinen eigenen Garten nachhaltig bewirtschaftet und ökologisch gestaltet, hat die Chance, von der Garten-akademie mit der "Natur im Garten"-Plakette ausgezeichnet zu werden. Dazu müssen aber einige Kriterien erfüllt werden. Vor allem dürfen keine Pestizide, keine leichtlöslichen Mineraldünger und kein Torf verwendet werden. Weiter Informationen dazu erteilt die Gartenakademie unter Telefon Telefon 039085/305, im Internet unter www.gartenakademie-sachsen-anhalt.de oder per E-Mail an info@gartenakademie-sachsen-anhalt. de

Heute ist Sybille Meyer mit dem Grünen Tisch ab 16 Uhr in Neuendorf zu Gast. Die weiteren Termine sind: Donnerstag, 2. April: 10 Uhr in Böckwitz, 12 Uhr in Steimke, 14 Uhr in Schwarzendamm. Die für Montag, 6. April, angesetzten Stopps in Trippigleben, Quarnebeck und Schwiesau sind verschoben worden. Am Freitag, 10. April, geht es um 10 Uhr nach Kunrau, um 12 Uhr nach Kusey und 14 Uhr nach Wenze