Oebisfelde (hsh) l Der Ärger über Graffiti-Schmierereien innerhalb der Stadt Oebisfelde ist bei Betroffenen, der Stadtverwaltung, Bürgern und auch bei der Polizei erheblich. Nicht nur, dass die farbigen Hinterlassenschaften an Gebäuden und Plätzen nicht nur extrem unansehnlich sind, sondern diese zumindest als Sachbeschädigung einzustufenden Taten, lassen sich nur mit erheblichen materiellem und finanziellem Aufwand wieder entfernen.

Doch die Polizei verfolgt heiße Spuren. Die Beamten sind nämlich bei ihren Ermittlungen nicht erfolglos geblieben", wie der Pressesprecher für das Polizeirevier Börde, Joachim Albrecht, informiert.

Seit Jahresbeginn hat die Kriminalpolizei bislang fünf Anzeigen in Oebisfelde aufgenommen, vier wegen Sachbeschädigung durch Farbe und eine, die Wege und Plätze betrifft. Die Unterscheidung dieser Taten ist für den Bürger schwierig, so Albrecht, jedoch für die Ermittlungen wichtig, damit die Staatsanwaltschaft erfolgreich Klage bei Gericht erwirken kann.

Für uns ist es wichtig, dass jede Straftat angezeigt wird. Es ist für die Staatsanwaltschaft und letztendlich für das Gericht ein Unterschied, wie viele Taten sie einem Täter nachweisen kann. Graffitis sprayen ist keine Bagatelle. Und schon gar nicht ein Ruhmesblatt der Kreativität, mahnt Albrecht.