Klötze l Es gibt sie, die unermüdlichen Menschen, die sich regelmäßig für ein schönes Erscheinungsbild ihres jeweiligen Heimatdorfes einsetzen. Freiwillig und ehrenamtlich. Da werden Blumen gepflanzt, wie in Immekath. Oder es wird sich um die Friedhöfe gekümmert, wie in Steimke oder Jahrstedt. Diese Aufzählung ist sicher unvollständig. Doch zum Glück gibt es im Bereich der Einheitsgemeinde etliche dieser Vorbilder für bürgerschaftliches Engagement. Ihnen allen hat Klötzes Bürgermeister Matthias Mann am Mittwochabend während der Sitzung des Stadtrates seinen ausdrücklichen Dank ausgesprochen. Ein Extra-Lob verteilte er an diejenigen, die - vielleicht auch über den Tellerrand des eigenen Ortes hinausblickend - Müll einsammeln, wie es unter anderem in Trippigleben der Fall ist.

Dieser Einsatz ist nach Ansicht von Matthias Mann umso schöner, weil es leider auch Leute gibt, die sich nicht darum scheren, wie es links oder rechts des Weges aussieht und die Natur mit ihrem Dreck verschandeln. Sie werfen ihren Unrat oder gar Schrott einfach dahin, wo es ihnen passt - ohne Rücksicht auf andere.

Ein Phänomen, das nicht neu ist, aber zuzunehmen scheint. "Es ist stellenweise eine Katastrophe", sagte Matthias Mann. "Verantwortungslos und ärgerlich."

Daher spielt er mit dem Gedanken, eine zentrale Aktion ins Leben zu rufen, an dem möglichst unter riesengroßer Beteiligung der Einwohnerschaft in der gesamten Einheitsgemeinde Müll eingesammelt wird. Jedes Jahr.