Rohrberg l Wer das Einmaleins des Feuerwehrmannes erlernen will, kommt an der Truppmannausbildung nicht vorbei. Der Grundlehrgang für angehende Brandbekämpfer besteht aus zwei Teilen, wobei der erste mit einer Prüfung abgeschlossen wird und der zweite vor Ort in der heimischen Wehr zu absolvieren ist. 19 Feuerwehrmänner und 3 Feuerwehrfrauen aus den Ortswehren Ahlum, Ellenberg, Wallstawe, Dähre, Lagendorf, Bonese, Jübar, Jeeben, Poppau, Siedengrieben, Winterfeld, Schadewohl und Neuekrug nahmen in den vergangenen Wochen am Truppmannkurs im Rohrberger Feuerwehrhaus teil. Dabei waren sowohl Brandbekämpfer, die vorher in der Jugendwehr tätig waren, als auch Quereinsteiger.

70 Unterrichtseinheiten und ein 16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs waren zu bewältigen. Praktische Übungen wechselten sich mit dem Büffeln von theoretischem Wissen ab, wobei es um Rechtsgrundlagen, Knoten- und Fahrzeugkunde, Brennen und Löschen, Gruppen im Löscheinsatz und die technische Hilfeleistung ging. Höhepunkte für alle waren hierbei das Löschen von Benzin mit Pulverlöschern, aber auch der klassische Fettbrand und die Reaktion auf den typischen Löschfehler mit Wasser.

Nach der mehrwöchigen Ausbildung stand schließlich die Prüfung mit schriftlichem und praktischem Teil auf dem Programm, die alle Trupp-mannanwärter bestanden. "Sie haben bewiesen, dass sie gut im Team zusammenarbeiten können und bei gegenseitiger Unterstützung im Trupp erfolgreich zum Ziel gelangen", berichtete Ausbilder Marco Zander.

Die Teilnehmer bedanken sich nach der Auswertung bei den Ausbildern um Lehrgangsleiter Jan Mania für das vermittelte Wissen und Können sowie für die Verpflegung während der Kurswochenenden. Sie hätten die Kenntnisse mit dem nötigen Ernst und Disziplin, aber auch mit Spaß vermittelt.

Um die Ausbildung möglichst praxisnah durchführen zu können, stellte der Poppauer Brandschutzservice Schwieger Feuerlöscher und die Autowerkstatt Schwarz und Semmler in Beetzendorf Autos für das Üben mit Schere und Spreizer zur Verfügung. "Auch dafür ein großes Dankeschön", meinte Marco Zander.

   

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