Kunrau l Einfaches Vorlesen eines Textes reichte nicht, um möglichst viele Punkte beim Lesewettbewerb der Kunrauer Grundschule zu sammeln. Denn eine vierköpfige Jury hörte bei den Beiträgen, die die Mädchen und Jungen ihrem Publikum - ihre Mitschüler saßen selbstverständlich mit im Raum - zu Gehör brachten, genau hin. Und verteilten unter anderem Punkte für das Lesetempo, die Lautstärke der Stimme, aber auch für die richtigen Antworten, die auf Fragen zum Inhalt des gelesenen Textes gegeben wurden. Insgesamt waren so 96 Punkte zu erreichen.

Zusatzpunkte für Vorstellung auf Englisch

Drei bis vier mutige Mädchen und Jungen aus jeder der vier Klassenstufen stellten sich dieser Herausforderung. Für die Viertklässler gab es sogar noch einen zusätzlichen Wettbewerb. Wurden sonst Geschichten auf Deutsch gelesen, konnten drei von ihnen auch beweisen, wie gut sie schon Englisch können. Jeder hatte einige Minuten Zeit, sich auf die Geschichte über einen Lebkuchenmann in Ruhe in einem anderen Raum vorzubereiten. Schließlich mussten die Kandidaten den Text nicht nur gut vorlesen können, sondern ihn auch inhaltlich verstehen. Um das zu beweisen, galt es vier Fragen zu beantworten. Auf Englisch, versteht sich. Dann wurde eine ausgewählte Passage zu Gehör gebracht. Zusätzliche Punkte gab es, für eine möglichst umfangreiche Vorstellung der eigenen Person auf Englisch. Am besten gefiel der Jury dabei die Leistung von Jan Gusakow.

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