Der Frühling hat für die Weddendorfer so recht erst mit dem Monatswechsel begonnen: Donnerstag richtete die Feuerwehr den Maibaum auf. Und am Maifeiertag ließ die Jagdgenossenschaft die Dorfpumpe wieder sprudeln. Beide Aktionen erfreuten sich zig Schaulustiger in Feierlaune.

Weddendorf l Es waren spannende Minuten, als die Weddendorfer Feuerwehrleute mit vereinten Kräften am Donnerstag kurz nach 18 Uhr die scheinbar schlanke und mehrere Meter lange Birke vom Anhänger hievten. Die Leitung dieses kräftezerrenden und in der Handhabung anspruchsvollen Einsatzes lag bei René Grothe, der mit Argusaugen auf jeden Handgriff seiner Kameraden achtete. Vielfach gesichert und mit Maikranz und bunten Bändern geschmückt, drückten die Wehrleute die Festbirke mit blanker Muskelkraft und mit Hilfe von Leiterteilen Stück für Stück in die Höhe, bis sie den Maibaum fest verankern konnten.

Das garantierte einen anerkennenden Applaus von den vielen Schaulustigen, die dann das Maibaumfest ausgiebig feierten.

Seine Muskelkraft war dann am gestrigen Maifeiertag nur wenige Meter vom Spritzenhaus entfernt gefragt: Als Vorsitzender der Jagdgenossenschaft übernahm Jörg Bischoff erstmals das Anpumpen. In diesem Jahr genügte nur ein leichter Guss aus der Gießkanne von Axel Keßler, damit Bischoff mit ebenso wenigen Hüben das Grundwasser aus der Tiefe fördern konnte. Das Treiben verfolgte eine wahre Menschenschar, die darüber hinaus vom Kauschietenenne-Chor mit dem Lied "Der Mai ist gekommen" und vom Feuerwehrmusikzug Breitenrode mit frohen Klängen unterhalten wurden.

Übrigens: Die Pumpe hatten Kurt und Thea Henneboh frühlingshaft geschmückt. Und eine Meise hatte sich wie im Vorjahr nicht in der Pumpe eingenistet.

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