Zu einem Tag der offenen Tür lud die Immekather Ortsfeuerwehr am Sonnabendnachmittag die Einwohner des Dorfes in das Gerätehaus ein. Neben der Besichtigung standen auch Vorführungen der Brandbekämpfer auf dem Programm.

Immekath l "Der Tag der offenen Tür hat bei uns bereits Tradition. Zwischen den Festen anlässlich der Jubiläen unserer Wehr setzen wir die Treffs im Fünfjahresrhythmus an", erläuterte Ortswehrleiter Uwe Randau. Die Wehrleitung will damit den Kontakt zur Bevölkerung pflegen und für Nachwuchs in der aktiven Gruppe werben.

Vermisster musste gerettet werden

Dass die Brandbekämpfer damit auf einem guten Weg sind, belegen die Mitgliederzahlen. "Zur Einsatzgruppe gehören 29 Aktive. Insgesamt gehören der Ortswehr 82 Mitglieder an, hinzu kommen noch 65 fördernde Mitglieder", nannte Uwe Randau einige Zahlen.

Bei einer Einsatzübung stellten die Feuerwehrleute ihr Können unter Beweis. Angenommen wurde ein Wohnungsbrand mit einer vermissten Person. Nachdem sich eine Regenhusche verzogen hatte, fuhr eine Einsatzgruppe mit beiden Fahrzeugen unter der Leitung von Gruppenführer Stefan Berlin einmal um den Dorfplatz zur Buswartehalle, die für die Übung vorgesehen war.

Nach der Einweisung durch Berlin stellten die Kameraden eine Wasserverbindung zum nächsten Hydranten her, während weitere Feuerwehrleute Geräte für den Atemschutz anlegten. In der Wartehalle musste Janek Müller gefunden und gerettet werden. Die Geräteträger meisterten ihren Rettungsauftrag mit Bravour.

Nach der Übung war eine Pause angesetzt. Frauen der Feuerwehrleute boten Kaffee und selbst gebackenen Kuchen an. Für die Kinder hatten die Brandbekämpfer eine Hüpfburg aufgebaut, auf der ständig Steppkes des Ortes herumtobten. Zum Abend wurde noch der Grill angeheizt.

Fettbrand mit Wasser gelöscht

Inzwischen hatten die Kameraden aber den nächsten Höhepunkt vorbereitet. Jan Voigtländer und Hannes Randau legten mit Unterstützung weiterer Feuerwehrleute die Hitzeanzüge an. So geschützt führten sie das Löschen eines Topfes mit brennendem Fett vor. Sie zeigten, wie gefährlich es ist, brennendes Fett mit Wasser löschen zu wollen. Der Inhalt spritzt heraus und setzt die Küche in Brand. "Gelöscht werden kann das Fett nur mit einer Decke, die über den Topf gelegt wird und die Sauerstoffzufuhr unterbindet", erklärte Randau den Besuchern.

 

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