Kunrau. Während die Mitglieder des Kunrauer Seniorenvereins im vergangenen Jahr ihren jährlichen Faschingsnachmittag in Klein Engersen im "Kuhstall" gefeiert haben, blieben sie in diesem Jahr zu Hause und feierten im großen Saal des Kunrauer Schlosses gemeinsam. Dafür hatten sich die Frauen und Männer lustige Hüte aufgesetzt und jede Menge gute Laune zum Februar-Treffen mitgebracht. Auch für Unterhaltung sorgten die Vereinsmitglieder in diesem Jahr bei der Faschingsfeier allein. So hatten beispielsweise die beiden Vorstandsmitglieder Dorothea Foltyn und Ilse Kuske ein paar Texte mitgebracht, die die Lachmuskeln der Frauen und Männer ein wenig strapazierten. Dorothea Foltyn beispielsweise berichtete in Reimform von einer Wallfahrt, die sie unternommen hat und auf der sich nach einigen Stunden herausstellte, dass sie nicht in den Zug zum Wallfahrtsort gestiegen war, sondern in einen Sambazug mit lauter lustigen und trinkfreudigen Mitreisenden. Der Spaß, den sie dabei hatte, führte schlussendlich dazu, dass sie ohne Depressionen abends wieder bei ihrer anstrengenden Familie in Kunrau ankam.

Bevor weitere Texte vorgetragen wurden, ließen sich die Vereinsmitglieder Kaffee und Kuchen schmecken. Mit bei der Kaffeerunde dabei waren am Dienstagnachmittag auch einige Senioren aus dem benachbarten Dönitz. Wie Erich Fischbeck, Vorsitzender des Kunrauer Seniorenvereins, berichtete, seien die Dönitzer einer Einladung des Kunrauer Vereins gefolgt: "Es soll ein Reinschnuppern sei, wie wir hier jeden Monat unsere Treffen gestalten", erklärte er und lud die Dönitzer auch gleich am Dienstag wieder ein, wenn sie es denn möchten, bald wieder einmal Gäste des Kunrauer Vereins zu sein.