Vor wenigen Wochen bekam die Kommune zwei Schilder überreicht. Tourist-Information Bibliothek sowie Tourist-Information Rathaus war auf den Kunststoffplatten zu lesen. Spender der Schilder sind die Mitglieder des Oebisfelder Heimatvereins.

Oebisfelde. Bis gestern Morgen lagen die beiden Tafeln noch versteckt im Rathaus. Dann trat Peter Groß in Aktion. Der Angestellte der Kommune befestigte eine Tafel am Rathaus und die zweite am Eingang zur Bibliothek.

Hintergrund: "Mit diesen Tafeln wollen wir Besucher der Stadt darauf aufmerksam machen, wo sie Informationsmaterial über Oebisfelde einschließlich Umfeld mit dem Drömling an der Spitze erhalten", erklärte bei der Übergabe im vergangenen Jahr Ulrich Pettke, Vorsitzender des Heimatvereins.

Infomaterial ist reichlich vorhanden. Im Rathaus befindet sich im Eingangsbereich ein gut bestückter Ständer mit Faltblättern, Broschüren und vielem anderen Gedruckten über die Heimatregion und den Landkreis.

Nicht anders in der Bibliothek in der Burg. Zudem hat dort Büchereileiterin Waltraud Sierau als geborene Oebisfelderin für die Gäste Tipps parat, wohin sich für sie eine Stippvisite lohnt.

Auch kleine Schritte bringen Erfolg

Für die Mitglieder des Heimatvereins ist indes das Engagement für ihre Stadt mittlerweile fast schon eine Selbstverständlichkeit. Auch wenn es nur kleine Schritte sind und es vor allem baulich in der Altstadt noch viel Arbeit gibt, durch diese Schilder ist Oebisfelde wieder ein Stück attraktiver geworden.

Das Schilderanbringen hat bei den Heimatfreunden Tradition. So sind verschiedene Gebäude in der Altstadt mit Infotafeln versehen. Auch vor der Burg in der Langen Straße haben die Frauen und Männer eine Tafel mit dem Plan des alten Gemäuers, das zu den ältesten seiner Art in Europa zählt, aufgebaut. Es ist bereits die zweite Tafel. Infoschild Nummer eins ist zerstört worden.

Das wohl anspruchsvollste Projekt der Heimatfreunde steht an der Büstedter Brücke. An der ehemaligen Grenze ist auf einer großen Tafel das Grenzsicherungssystem der DDR dargestellt. Umgesetzt wurde dieses Vorhaben gemeinsam mit den Heimatfreunden aus Oebisfeldes Partnergemeinde Velpke.

Auch auf dem Dämmchen waren die Vereinsmitglieder aktiv. Im vergangenen Jahr sind dort Bäume und Sträucher mit Namensschildern versehen worden.