#NULL#Winterzeit ist Schlachtezeit. Dies hatten sich auch die Mitstreiter des Seniorentreffs in der Alten Feuerwache gesagt und zu einem Schlachteessen am Donnerstag eingeladen. Geboten wurde neben einigen Versen von Irmchen Schulze heiße Wurstbrühe sowie frisch Geschlachtetes aus Trippigleben.

Klötze. Schlachteplatte in der Alten Feuerwehr - auch in dem Treff Klötzer Senioren am Schulplatz wird die Winterzeit deftig-zünftig begangen. Mehr als 25 Besucher haben sich am Donnerstag im Kultur- und Versammlungsraum im Obergeschoss des Gebäudes versammelt. In der Mitte des Raumes steht ein kleiner Tisch, auf dem ein dampfender Topf den Duft von Wurstbrühe verströmt.

Bevor aber Sieglinde Reimann in die bereitstehenden Tassen auskellt, ist Irmchen Schulze an der Reihe: ausgestattet mit einer Schweinenase aus Pappe und mit spitzen Pappohren auf der Mütze, gibt sie Gereimtes zum Besten (siehe Infokasten) und eröffnet damit das diesjährige Schlachtessen der Einrichtung.

Unter den Gästen sind nicht allein die regelmäßigen Besucher der Einrichtung: Auch zwei Bürgermeister sind gekommen. Zum einen hat an einem der Tische Klötzes Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski Platz genommen. Vor Beginn der Veranstaltung hatte er schon einmal verraten, was er besonders von einer Schlachteplatte erwartet: "Klar, es müssen vor allem Rot - und Blutwurst mit dabei sein. Und natürlich so eine richtig gute Wurstbrühe."

Bürgermeister Matthias Mann ist ebenfalls zu der Veranstaltung erschienen (die Volksstimme berichtete). Er erinnert an die Veranstaltung ein Jahr zuvor: "Damals war ich ja nicht ganz neu im Amt, das war ein erstes Kennenlernen. Nun ist also ein Jahr wie im Flug vergangen, und ich freue mich, wieder mit dabei sein zu dürfen." Insbesondere wünschte der Bürgermeister den Mitsreiterinnen des Seniorentreffs, dass sie auch weiterhin auf ein solch großes Interessen in der Seniorenschaft der Ortschaft treffen.

Die Wurstbrühe, auf die sich nicht allein der Ortsbürgermeister freut, wird nach Irmchen Schulzes Auftritt von Sieglinde Reimann verteilt. Neben den vom Orstbürgermeister bevorzugten Spezialitäten gibt es Sülze, Bratwurst, Stichfleisch, Gehacktes und Ei. Margrit Schnüber, die die Seniorenarbeit in der Alten Feuerwehr koordiniert, hat zuvor bereits berichtet, dass es sich bei dem Aufgetafelten um Schlachtespezialitäten aus Trippigleben handelt.

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